Entwicklungsminister

Niebel wirbt für Urlaub in Ägypten und Tunesien

In den beiden Ländern sind viele Menschen vom Tourismus abhängig. Deshalb trage es zur Stabilität bei, wenn die Urlauber zurückkämen, so der Minister.

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Nach den Revolutionen in Tunesien und Ägypten wirbt Entwicklungsminister Dirk Niebel für Urlaubsreisen in beide Länder. Jetzt sei die Gelegenheit, „einen schönen Urlaub zu günstigen Preisen zu bekommen“, sagte der FDP-Politiker. Das Auswärtige Amt habe die Reisewarnungen aufgehoben, damit sei Tourismus ausdrücklich wieder möglich.

Niebel betonte: „Von jedem Arbeitsplatz im Tourismus hängen in Ägypten sieben Arbeitsplätze ab.“ Es sei daher von zentraler Bedeutung für die soziale Stabilität in der Region, dass der Tourismus möglichst schnell wieder anlaufe.

Vor dem Sturz der langjährigen Machthaber gehörten beide nordafrikanischen Länder mit zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen. Allein Ägypten besuchten jährlich rund 1,2 Millionen Bundesbürger.

Zugleich verwies der Entwicklungsminister auf die deutschen Hilfen für den Aufbau demokratischer Strukturen, im Bildungsbereich sowie für die wirtschaftliche Entwicklung. Es gebe bereits Projektanträge, mit einem Volumen von insgesamt sechs Millionen Euro. Die Stiftungen vor Ort hätten mit der konkreten Arbeit bereits begonnen.