Wirtschaftskrise

Brüderle sieht Deutschland bereits im Aufschwung

Der schlimmste Teil der Finanzkrise liegt nach Ansicht von Wirtschaftsminister Brüderle (FDP) in der Vergangenheit. Es gehe für Deutschland langsam wieder bergauf, in zwei bis drei Jahren sei man "aus dem Gröbsten raus". Brüderles Rezept für die Absicherung des Aufschwungs: schnellstmögliche Steuersenkungen.

Foto: ddp / ddp/DDP

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) ist zuversichtlich, dass der Tiefpunkt der gegenwärtigen Wirtschaftskrise durchschritten ist. Der der Minister sagte: „Wir sind noch in der Talsohle, aber es geht langsam bergauf.“ Jetzt „müssen wir Gas geben und so schnell wie möglich für Steuersenkungen sorgen!“

Brüderle sagte der „Bild“-Zeitung weiter: „Ich bin zuversichtlich, dass wir es in zwei bis drei Jahren geschafft haben.“

Auf die Frage, ob die Zahl der Arbeitslosen im Winter steigen werde, sagte Brüderle: „Das ist zu befürchten. Deshalb muss die Politik mit klarer Orientierung vorangehen und darf nicht wie die „Titanic“ im Nebel fahren.“

Befragt nach den Zukunftschancen des angeschlagenen Autobauers Opel äußerte sich Brüderle zuversichtlich. Opel baue „hervorragende Autos“. Zwar würden weltweit viel zu viele Autos gebaut, für die es keinen Markt gebe.

Opel müsse aber die Chance bekommen, in einem fairen Wettbewerb mitzumachen. „Das ist keine Garantie für die Zukunft, aber eine echte Chance“, sagte Brüderle.

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