Hamburg

Scholz fühlt sich von Umfragewerten "beflügelt"

SPD-Spitzenkandidat Scholz kann sich eine Woche vor der Hamburger Bürgerschaftswahl siegessicher geben: Eine Umfrage prophezeit 45 Prozent der Stimmen.

Gut eine Woche vor der Wahl zur Hamburger Bürgerschaft hat sich Hamburgs SPD-Spitzenkandidat Olaf Scholz siegesgewiss gezeigt. Die neuesten Umfragewerte, wonach die SPD in Hamburg bei 45 Prozent steht, bezeichnete Scholz am Freitag im ZDF-„Morgenmagazin“ als „sehr gut“, sie würden die Partei „beflügeln“.

Den derzeitigen Erfolg begründete er unter anderem damit, dass die Sozialdemokraten sich im Wahlkampf auf Themen konzentriert hätten, die für Hamburg wichtig seien. Nach dem Regierungswechsel 2001 seien zudem die Grundlagen dafür gelegt worden, dass sich die SPD habe neu aufstellen können.

Scholz wandte sich gegen den Vorwurf, die Versprechen der SPD seien nicht finanzierbar. Diejenigen, die heute Verantwortung trügen, hätten dafür gesorgt, das die Kosten für Bauprojekte wie der Elbphilharmonie in Hamburg explodiert seien. Hamburg brauche jetzt „eine Politik, bei der das Ausgabenwachstum für die zehn Jahre begrenzt wird, sodass wir 2020 keine neuen Schulden mehr machen“.

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag der ARD-„Tagesthemen“ kommt die regierende CDU in Hamburg auf 23,5 Prozent der Stimmen, die SPD auf 45 Prozent. Die Grünen liegen bei 14 Prozent. Die FDP mit 5 Prozent und die Linke mit 5,5 Prozent müssen um den Einzug in die Hamburgische Bürgerschaft bangen. Die sonstigen Parteien liegen bei sieben Prozent.

( dapd/ks )