Mediennutzung

Politiker fordern niedrigere GEZ-Gebühren

Die geplante Haushaltsabgabe von 17,98 Euro für die öffentlich-rechtlichen Sender ist nach Ansicht der Medienexperten von CDU und FDP zu hoch.

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17,98 Euro soll jeder Haushalt monatlich ab dem Jahr 2013 für Radio und Fernsehen bezahlen. Nach Einschätzung der Medienexperten und CDU und FDP, Wolfgang Börnsen und Burkhard Müller-Sönksen, ist das zu viel. "Wenn sich herausstellt, dass ARD und ZDF mehr einnehmen, muss über die Höhe der Haushaltsabgabe neu verhandelt werden", zitiert die "Bild"-Zeitung Börnsen.

Müller-Sönksen forderte, die Haushaltsabgabe auf 15 Euro zu senken. Der Grund: Die wird auch bei Hotels, Kliniken, Mietwagen etc. erhoben. Das bedeute, dass viele Verbraucher indirekt doppelt zahlten.