Anschlag in Alexandria

Polizei in Ägypten identifiziert Attentäter

Nach dem Anschlag auf eine Kirche in Alexandria hat die Polizei den Kopf eines asiatischen Mannes gefunden. Er soll die Bombe gezündet haben.

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Zusammenstöße zwischen Kopten und Polizisten in Kairo. Tausende demonstrieren erneut für besseren Schutz der christlichen Minderheit in Ägypten.

Video: Reuters
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Die ägyptische Polizei hat den Kopf eines asiatischen Mannes gefunden, der den Anschlag auf die Kirche in Alexandria verübt haben soll. Aus Sicherheitskreisen in Kairo hieß es, bei dem Mann, der langes Haar habe, handele es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um den Attentäter, der in der Silvesternacht vor dem Gotteshaus eine Bombe gezündet hatte.

Zwei Christen starben, die das Blutbad zunächst überlebt hatten, an den Folgen ihrer Verletzungen. Damit erhöht sich die Zahl der Opfer auf 23. Insgesamt 20 Tote wurden bislang identifiziert. Die Gerichtsmedizin arbeitet aber noch an der Identifizierung weiterer Leichenteile.

Ein Sprengstoffexperte der Polizei hatte kurz nach dem Anschlag erklärt, er glaube nicht, dass die Explosion von einem Selbstmordattentäter ausgelöst worden sei. Die Bombe sei vor der Kirche in einem grünen Auto versteckt gewesen, das von mehreren Augenzeugen beschrieben worden sei.

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