Geheimdienst meldet

Mehrere deutsche Islamisten in Pakistan getötet

Bei einem US-Drohnenangriff im Grenzgebiet zu Afghanistan sind nach pakistanischen Geheimdienstangaben bis zu acht deutsche Islamisten ums Leben gekommen.

Foto: Google Maps

Bei einem US-Drohnenangriff im Grenzgebiet zu Afghanistan sind nach pakistanischen Geheimdienstangaben zwischen fünf und acht deutsche Islamisten ums Leben gekommen. Ein unbemanntes Flugzeug habe am Abend (Ortszeit) zwei Raketen auf ein Gehöft im Stammesgebiet Nord-Waziristan abgefeuert, das von den Deutschen genutzt worden sei, sagte ein Mitarbeiter des Geheimdienstes in der Region, der anonym bleiben wollte. Insgesamt habe es bei dem Angriff in der Ortschaft Mir Ali neun Tote gegeben.

Weitere Einzelheiten wurden bislang nicht bekannt. Auch eine offizielle Bestätigung für den Bericht des Geheimdienstmitarbeiters gab es zunächst nicht. Im Auswärtigen Amt in Berlin wurden die Berichte am Abend überprüft.

Das Stammesgebiet im Nordwesten Pakistans gilt als Hochburg für radikal-islamische Extremisten aus dem Umkreis des Terrornetzes al-Qaida. In der Region soll es zahlreiche Terrorcamps geben, in denen auch Islamisten aus Europa ausgebildet werden. Erst im Juni war in der Region der deutsche Islamist Rami M. festgenommen und später nach Deutschland abgeschoben worden.

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