Gewalt

Zusammenstöße bei Bush-Protesten in London

Foto: LP WS**LON** / AP

Bei Protesten gegen den Besuch von US-Präsident George W. Bush haben Polizisten in London Gummiknüppel gegen Demonstranten eingesetzt. 13 Personen wurden festgenommen. Bei den bisherigen Stationen der Abschiedstour war es nur vereinzelt zu Protesten gekommen.

Bei Protesten gegen den Besuch von US-Präsident George W. Bush in London ist es zu Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften gekommen. Die Polizei nahm mindestens 13 Personen fest. Polizisten setzten Gummiknüppel ein, als einige der 2000 Demonstranten Polizeiabsperrungen vor dem Eingang zur Whitehall im Regierungsviertel durchbrechen wollten, wo der britische Premierminister Gordon Brown zu Ehren des US-Präsidenten und seiner Frau Laura zu einem Diner geladen hatte. Ein Polizeisprecher nannte die gewaltsamen Übergriffe auf die Sicherheitskräfte „bedauerlich“.

Bush und seine Frau Laura waren am Nachmittag von Paris kommend in der britischen Hauptstadt eingetroffen. Nach einem Nachmittagstee bei Königin Elizabeth II. folgte am Abend das Diner mit Brown und seiner Frau Sarah. Offizielle Gespräche zwischen Brown und Bush sind für Montag geplant.

Bushs letzte Europareise als Präsident, die ihn auch nach Slowenien, Deutschland, Italien und Frankreich führte, endet am Montag im nordirischen Belfast. Auf den bisherigen Stationen war es nur sehr vereinzelt zu Protesten gegen den US-Präsidenten gekommen, der im Januar 2009 aus dem Amt scheidet.

( AFP/cl )

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