Irak

Sieben Tote und 46 Verletzte bei Angriff auf Pilger

Zwei Millionen Pilger waren in der irakischen Stadt Kerbela versammelt, als Terroristen eine Rakete in die Menge schossen.

Foto: AFP

Bei einem Anschlag auf schiitische Pilger in der irakischen Stadt Kerbela sind sieben Menschen getötet und 46 weitere verletzt worden. In der 110 Kilometer südlich von Bagdad gelegenen Stadt seien mehrere Raketen auf Pilger abgefeuert worden, teilte die Polizei mit. Dabei seien auch mehrere Häuser beschädigt worden. Hunderttausende Schiiten hatten sich in der ihnen heiligen Stadt Kerbela versammelt, um die Geburt des zwölften und letzten Iman Mohammed el Mahdi im Jahr 869 zu feiern. Am Montag waren in Kerbela bei zwei Selbstmordanschlägen 21 Menschen getötet und 47 weitere verletzt worden. Bei den Opfern handelte es sich zumeist um Pilger und um Polizisten.

Übersies stürzte ein Hubschrauber der irakischen Armee ab, der zum Schutz der Pilger in Kerbela eingesetzt wurde. Die Maschine sei in Ibrahimija östlich von Kerbela wegen eines Sandsturms abgestürzt, teilte die Luftwaffe mit. Die fünf Insassen seien dabei ums Leben gekommen.

In Sadr City, einem schiitischen Stadtteil der irakischen Hauptstadt Bagdad, wurden nach offiziellen Angaben fünf Menschen getötet. 13 weitere Menschen seien verletzt worden, verlautete aus dem Innen- und dem Verteidigungsministerium. Der Anschlag richtete sich demnach gegen ein Restaurant, in dem sich zu dem Zeitpunkt viele Gäste aufhielten.

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