Terror in Irak

Behinderte sollen Selbstmordattentat verübt haben

Terroristen sollen zwei Selbstmordattentäter mit Down-Syndrom in den Tod geschickt haben. Bei dem Anschlag starben bis zu 36 Menschen.

Bei einem offensichtlich besonders perfiden Selbstmordanschlag im Irak sind 36 Menschen getötet worden. Nach unbestätigten Berichten setzten die Terroristen zwei Selbstmordattentäter mit Down-Syndrom ein.

In der Vergangenheit hatte es mehrfach Berichte gegeben, dass Terroristen geistig behinderte Menschen mit Sprengstoffgürteln in den Tod schicken, jedoch hatte es noch keine Hinweise auf Selbstmordattentäter mit Down-Syndrom gegeben.

Der Anschlag richtete sich gegen Milizen, die sich in der vorwiegend sunnitischen Region Radwaniya südwestlich von Bagdad versammelt hatten, um ihren Lohn entgegenzunehmen. Die Kämpfer gehörten einem sogenannten Erweckungsrat an, wie es hieß. Diese unterstützen die Regierung in Bagdad im Kampf gegen al-Qaida- Terroristen, um im Irak wieder Sicherheit und Ordnung herzustellen. Unter den Toten soll sich auch der örtliche Anführer der Milizen befinden.