Risiko Hautkrebs

Bundestag verbietet Jugend Besuch von Solarien

Für Minderjährige ist der Besuch von Sonnenstudios künftig tabu. Das hat der Bundestag mit großer Mehrheit beschlossen. Hintergrund ist das erhöhte Hautkrebsrisiko durch die künstliche UV-Strahlung. Bei Missachtung droht den Betreibern der Solarien ein Bußgeld bis zu 50.000 Euro.

Für Jugendliche ist der Besuch in Sonnenstudios künftig verboten. Der Bundestag beschloss am Freitag, dass unter 18- Jährige wegen des besonderen Risikos von Hautkrebs keine Solarien mehr nutzen dürfen.


Mit den Stimmen von Union, SPD, den Grünen und der Linken wurde ein Gesetzentwurf zum Strahlenschutz verabschiedet, der Kindern und Jugendlichen den Sonnenstudiobesuch verbietet.

Hintergrund ist das erhöhte Hautkrebsrisiko durch die künstliche UV-Strahlung. Bei Missachtung droht den Betreibern von Solarien ein Bußgeld bis zu 50.000 Euro.


Nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) gibt es bundesweit rund 5000 Sonnenstudios. Von den schätzungsweise 14 Millionen Solarienbenutzern hätten mehr als drei Millionen im Alter von 10 bis 17 Jahren mit dem künstlichen Bräunen begonnen.

Mehr als 140.000 Menschen erkranken laut BfS pro Jahr an Hautkrebs.

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( dpa/AFP/ab )

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