Tod im Einsatz

Regierungs-Flugzeug mit toten Soldaten gelandet

Foto: Getty Images / Getty Images/Getty

Ein Flugzeug mit den Särgen der drei in Afghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten ist auf dem Flughafen Köln/Bonn gelandet, erwartet von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. Die drei Soldaten waren am Karfreitag bei Gefechten mit radikal-islamischen Taliban nahe Kundus getötet worden.

Die drei bei den schweren Gefechten in Afghanistan getöteten Bundeswehrsoldaten sind am Sonntag nach Deutschland überführt worden. Wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums mitteilte, wurden die Särge in der Maschine von Entwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) transportiert, die am Abend am Militärflughafen in Köln-Wahn landete. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) war bei der Ankunft der Maschine zugegen.

Niebel, der sich in Afghanistan über die Arbeit der deutschen Entwicklungshelfer informierte, hatte am Vormittag im Bundeswehr-Feldlager im nordafghanischen Kundus an der Trauerfeier für die Soldaten teilgenommen. Ende kommender Woche ist auch in Deutschland eine Trauerfeier geplant.

Die drei Soldaten eines Fallschirmjägerbatallions aus dem niedersächsischen Seedorf im Alter zwischen 25 und 35 Jahren waren am Karfreitag bei den bislang schwersten Gefechten der Bundeswehr in Afghanistan getötet worden. Acht weitere Bundeswehrsoldaten wurden verletzt, vier von ihnen schwer.

Die vier schwer Verletzten waren am Samstag nach Deutschland gebracht und im Bundeswehrkrankenhaus in Koblenz behandelt worden.

( AFP/dpa/cl )

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