So fühlt sich Krieg an

Ukraine-Podcast: Wie hält man im Krieg am Glauben fest?

| Lesedauer: 2 Minuten

Der Ukraine-Krieg fordert etliche Opfer. Manche Menschen verlieren in dieser Zeit ihren Glauben, andere halten sich daran fest. Warum?

Essen. In der neuen Folge unseres Podcasts „So fühlt sich Krieg an“ sprechen wir mit Wolodymr und Yulia Koskin. Woloydmyr ist ein Priester der orthodoxen Kirche der Ukraine und kommt aus Mariupol, der Hafenstadt am Asowschen Meer, die in den vergangenen Monaten in Schutt und Asche gebombt worden ist. Jan Jessen hat mit ihm darüber gesprochen, ob es schwer ist, in Zeiten des Krieges den Glauben zu bewahren und ob er jemals selbst daran gedacht hat, eine Waffe in die Hand zu nehmen.

Außerdem spricht Jan Jessen mit Franz-Josef Overbeck. Er ist Bischof des Ruhrbistums und Militärbischof, somit der oberste katholische Seelsorger für die Bundeswehr. Von ihm wollte Jan Jessen wissen, wie das Gebot der Nächstenliebe und die moralische Unterstützung für Menschen, deren Job das Töten ist, zusammenpassen. Und: Was würde Jesus zur Lieferung schwerer Waffen in die Ukraine sagen?

Jan Jessen trifft in der Ukraine Betroffene

Jan Jessen ist Politikchef der Neuen Ruhr / Neuen Rhein Zeitung (NRZ) der FUNKE Mediengruppe in Essen. Er berichtet seit Jahren über die Konflikte in der Welt. Gemeinsam mit FUNKE-Fotograf Reto Klar hat er mehrfach die Ukraine besucht, unterstützt durch den ukrainischen Organisator und Journalisten Oleg Reshetniak und die Übersetzerin Dasha Sachkova.

Jan Jessen hat in der Ukraine Menschen getroffen, die alles verloren haben: Freunde, Familie, ihr zuhause. Im Podcast „So fühlt sich Krieg an“ erzählen Betroffene ihre Geschichten. Es sind Geschichten voller Trauer und Schmerz. Mit Expertinnen und Experten ordnen wir die Geschichten ein, um sie besser zu verstehen.

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