Neue Fotoschau zeigt "Plattensterben" im Osten

Ueckermünde/Berlin (dpa/mv) - Die Entwicklung der DDR-typischen Plattenbaugebiete seit 1990 zeigt derzeit eine Ausstellung des Architekten und Fotografen Robert Conrad in Ueckermünde. Unter dem Motto «Plattensterben» hat der Berliner in zahlreichen ostdeutschen Städten fotografiert, um an diesem Thema die gewaltigen gesellschaftlichen Veränderungen darzustellen, wie eine Sprecherin des Ueckermünder Kulturspeichers am Montag sagte. Dazu greift Conrad in seinen Perspektiven auch auf propagandistische Darstellungsarten in der DDR zurück. Zu sehen seien etwa 30 Zeugnisse der «technokratischen Wohnungspolitik in der Diktatur der Arbeiter und Bauern.» Die Ausstellung läuft bis Ende Juni. In Ueckermünde wird derzeit ebenfalls über Plattenbauabriss in der Oststadt diskutiert.

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