Verkehrsunfall

Überlebender des Unfalls auf der A10 weiter im Koma

Sechs Menschen starben in einem Auto, als dieses auf der A10 in einen Lkw raste. Ein weiterer schwebt noch immer in Lebensgefahr.

Blick am das des Unfalls auf die Unfallstelle auf der A10 bei Berlin

Blick am das des Unfalls auf die Unfallstelle auf der A10 bei Berlin

Foto: Bernd Settnik / dpa

Der Zustand eines der beiden Überlebenden des schweren Unfalls am Dreieck Barnim ist unverändert kritisch. Der 24 Jährige war am Freitag mit schwersten Verletzungen in das Unfallkrankenhaus Berlin (UKB) eingeliefert worden.

„Sein Zustand hat sich nicht verändert, er ist weiterhin sehr kritisch“, sagte am Sonntag die Sprecherin des UKB, Angela Kijewski, auf Anfrage der Berliner Morgenpost. Das Unfallopfer liege weiter im künstlichen Koma und werde intensivmedizinisch betreut, so die Sprecherin.

Ein 27-Jähriger, bei dem es sich nach bisherigen Ermittlungen um den Fahrer des Kleintransporters handelt, wird in einem Krankenhaus in Frankfurt (Oder) behandelt. Er soll nach Angaben einer Polizeisprecherin am Montag vernommen werden.

Der weiße Kleintransporter mit acht Insassen aus Bulgarien war am Freitagnachmittag gegen 15 Uhr an einem Stauende auf der A10 am Autobahndreieck Barnim ungebremst in einen Sattelzug aus dem Salzlandkreis (Sachsen-Anhalt) gerast. In dem Fahrzeug saßen drei Frauen im Alter von 15, 30 und 61 Jahren sowie fünf Männer zwischen 18 und 36 Jahren.

Für drei Frauen und drei Männer kam jede medizinische Hilfe zu spät. Sie starben noch am Unfallort. Der Transporter war von der bulgarischen Stadt Russe an der Donau auf dem Weg nach Hamburg.