Olympiapark

10.000 Fans feiern mit Hertha BSC vor dem Saisonstart

Am Mittwoch beginnt Hertha BSC die Vorbereitung auf das erste Pflichtspiel der Saison. Nun wurde noch einmal mit den Fans gefeiert. 10.000 kamen, ein Vielfaches erwartet der Manager bald im Stadion.

Bundesliga, wir kommen! Rund 10.000 Fans haben am Sonntag im Olympiapark mit Aufsteiger Hertha BSC die offizielle Saisoneröffnung gefeiert. Die Vorfreude auf die Rückkehr ins Fußball-Oberhaus ist riesig in der Hauptstadt. Eine Woche vor dem DFB-Pokal-Spiel beim VfR Neumünster hat Trainer Jos Luhukay den Großteil seiner ersten Elf im Kopf – die vier Neuen sind wohl dabei.

„Wir werden in den nächsten zwei Tagen regenerieren“, sagte Luhukay einen Tag nach Ende des Trainingslagers in Irdning. Ab Mittwoch beginnt dann die Vorbereitung auf das DFB-Pokalspiel beim Regionalligisten VfR Münster am Sonntag (16.00 Uhr).

Nach der Kader-Präsentation im Amateurstadion absolvierte die Mannschaft ein 40-minütiges Showtraining, ehe sich Spieler und Trainerteam Zeit für Autogrammwünsche nahmen. „Diese Unterstützung ist fantastisch“, sagte Manager Michael Preetz, der mit mehr als 50.000 Zuschauern pro Spiel rechnet. Bislang hat Hertha über 18.000 Dauerkarten verkauft.

Eine Personalentscheidung birgt besondere Brisanz. Spielmacher Ronny, in der 2. Liga Herthas Top-Torjäger, wird zum Saisonauftakt wohl auf der Bank sitzen. Zum Abschluss des Trainingslagers im österreichischen Irdning erzielte der Brasilianer beim 1:1 gegen Rad Belgrad zwar das einzige Tor der Herthaner, blieb ansonsten aber blass. „Wir wünschen uns einen Ronny in bester körperlicher Verfassung. Nur dann kann er seine großen spielerischen Qualitäten ausspielen“, erklärte Preetz.

Den Part des Spielgestalters wird voraussichtlich Alexander Baumjohann übernehmen. Der 26-jährige Neuzugang glänzte mit starken Trainingsleistung und entschied den Test gegen US Palermo (2:1) mit zwei Toren fast im Alleingang. Auch der von Bayer Leverkusen gekommene Hajime Hosogai, der gegen den italienischen Serie-A-Absteiger sein Debüt gab, wusste zu überzeugen.

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„Alle vier Neuzugänge erhöhen den Konkurrenzkampf und bringen uns noch mehr Qualität. Wir können mit diesem Kader guten Gewissens in die Bundesliga gehen“, hatte Luhukay seine Erkenntnisse im Trainingscamp zusammengefasst. Zur Erholung gab der Trainer seinen Profis nach den Belastungen der Vorwoche bis Mittwoch frei.

Wenig Ungewissheit herrscht in der Abwehr. Maik Franz ist zu Saisonbeginn gesperrt, Roman Hubnik musste in der Vorbereitung aufgrund einer Innenbanddehnung eine Woche pausieren. In der Innenverteidigung haben sich John Brooks und Neuzugang Sebastian Langkamp einen Vorteil erarbeitet. Links ist Johannes van den Bergh erste Wahl, davor könnte Nico Schulz auflaufen. Der 20-Jährige hat sich für einen Verbleib bis 2016 entschieden.

„Der Konkurrenzkampf ist hoch, es wird harte Entscheidungen geben“, kündigte Luhukay an. Einer dieser Härtefälle könnte Peter Niemeyer werden. Mit Fabian Lustenberger, Peer Kluge und Hosogai stehen hochkarätige Mitbewerber um die Sechser-Position bereit. Dass Luhukay seinen bisherigen Kapitän noch nicht in seinem Amt bestätigt hat, könnte als Fingerzeig gedeutet werden. Am Freitag will der Trainer seinen ersten Ansprechpartner für die Bundesliga bestimmen.

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