Formel 1 in Suzuka

Dominator Vettel holt zwölfte Pole Position der Saison

Weltmeister Vettel hat das Qualifying in Suzuka gewonnen, sein letzter WM-Rivale erreicht Platz zwei. Der Rekordweltmeister ist zweitbester Deutscher in der Startaufstellung.

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Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel steht beim Großen Preis von Japan auf der Pole Position. Dem 24-Jährigen fehlt noch ein einziger Punkt zum zweiten Titelgewinn . Dazu würde dem Red-Bull-Piloten beim 15. von 19 WM-Läufen am Sonntag (Start 8 Uhr MESZ) in Suzuka schon ein zehnter Platz reichen.

Vettel schon zum zwölften Mal ganz vorn

„Das war ein ganz besonderes Qualifying für uns heute. Es war sicher nicht einfach. Die Runde war fast perfekt, jetzt freue ich mich aufs Rennen“, sagte Vettel sichtlich erleichtert.

Vettel steht schon zum zwölften Mal in dieser Saison auf dem ersten Startplatz. Zweitschnellster war der Brite Jenson Button, der Vettel als einziger Pilot rechnerisch noch einholen könnte . Dafür müsste der McLaren-Pilot die fünf noch ausstehenden Rennen alle gewinnen und darauf hoffen, dass Vettel keinen Zähler mehr holt. Auf Rang drei fuhr Buttons Landsmann und Teamkollege Lewis Hamilton.

Rekord-Weltmeister Michael Schumacher, der in seiner Karriere in Suzuka bereits achtmal auf der Pole Position gestanden hat, musste sich diesmal im Mercedes mit dem achten Rang zufriedengeben.Der Mercedes-Fahrer war zunächst als Siebter gewertet worden, hatte allerdings im letzten Abschnitt der Qualifikation keine gezeitete Runde mehr zustande gebracht. Damit war der 42-Jährige an diesem Tag immerhin der zweitbeste deutsche Fahrer.

Eine gute Leistung von Michael. Am Sonntag wollen wir mit einem guten Rennen an Michaels Resultate von Spa und Monza anschließen. Es wird uns helfen, dass wir heute im Qualifying Reifen gespart und strategisch klug agiert haben“, sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Adrian Sutil landete im Force India auf Position elf. Dennoch wirkte er recht optimistisch. „Es ging nicht schneller, ich habe alles richtig gemacht. Das ist ein langes Rennen, und mit der richtigen Strategie geht's in die Punkte“, sagte Sutil, dessen Zukunft in der Formel 1 derzeit noch offen ist. Bei Force India soll die Fahrerfrage erst im Dezember geklärt werden.

Keine schnelle Runde für Rosberg

Nico Rosberg fuhr keine einzige schnelle Runde und steht am Sonntag mit seinem Mercedes in der letzten Reihe. Damit war Timo Glock endlich einmal nicht das deutsche Schlusslicht. Dennoch sprang auch diesmal für den Virgin-Piloten nicht mehr als ein 21. Platz heraus.

„Das ist ganz schlecht gelaufen. Ich hatte Hydraulik-Probleme, und wir haben es nicht geschafft, das zu reparieren“, sagte Rosberg enttäuscht. Glock war mit seiner Leistung zufrieden, dennoch wirkte er ein wenig ratlos: „Ich bin erstaunt darüber, dass mir nach vorne so viel Zeit fehlt. Ich wüsste nicht, wo ich einen Fehler gemacht haben soll oder wo ich hätte schneller sein können.“