Autobahn A9

Zwei Tote nach Massenkarambolage bei Berlin

Starker Rauch und Nebel könnten die Ursache für einen schweren Unfall auf der A9 Berlin in Richtung München gewesen sein. Fünf Laster und zehn Pkw waren beteiligt.

Bei einer Massenkarambolage auf der Autobahn 9 zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Zudem wurden acht Menschen schwer verletzt, sagte ein Polizeisprecher.

An dem Auffahrunfall zwischen Klein Marzehns und Niemegk (Landkreis Potsdam-Mittelmark) seien nach bisherigen Erkenntnissen fünf Lastwagen und zehn Autos beteiligt gewesen. Viele der Schwerverletzten waren in ihren Wagen eingeklemmt. Die Ursache für die Karambolage stand noch nicht fest.

Auslöser könnten Sichtbehinderungen durch starken Rauch gewesen sein. Im nahen Neuendorf habe eine Lagerhalle gebrand, berichtete die Polizei. Schon seit Nachmittag hatte der Verkehrswarndienst deshalb vor schlechter Sicht gewarnt.

Ein Polizeisprecher hatte zudem kurz nach dem Unglück berichtet, es gebe es viel Nebel und Rauch an der Unfallstelle. Die A9 (Berlin-München) wurde in beide Richtungen voll gesperrt.

Fast an der gleichen Stelle hatte es erst am 21. November einen Auffahrunfall mit zwei Toten gegeben: Ein 44-jähriger Mann und seine vier Jahre alte Tochter waren mit dem Auto unter einen auf dem Standstreifen stehenden defekten Lastwagen geraten.

Eine Massenkarambolage mit mehr als 50 Autos hatte am Wochenende zuvor auf der Autobahn 31 bei Münster drei Menschen das Leben gekostet; zudem gab es zahlreiche Verletzte. Die Autobahn war länger als 24 Stunden in beide Richtungen gesperrt.

( dpa/rs )