Wegen Hochwasser

Hundert Krokodile bedrohen thailändische Stadt

Von den Fluten des Hochwassers in Thailand wurden rund hundert Krokodile aus einer Aufzucht geschwemmt. Nun bedrohen sie die Einwohner der Stadt Ayutthaya.

Die Bewohner der alten Königsstadt Ayutthaya werden wegen des Hochwassers in Thailand von einer weiteren Plage heimgesucht. Rund hundert Krokodile wurden von den Wassermassen aus einer Aufzucht geschwemmt und bedrohen nun die Einwohner der ehemaligen Hauptstadt, einem beliebten Touristenziel.

Die Behörden setzten umgerechnet 25 Euro Prämie für jedes der Reptilien aus, das lebend zurückgebracht wird. „Die Krokodile müssen gefangen werden, um die Sicherheit der Einwohner zu garantieren“, erklärte Gesundheitsminister Vitthaya Buranasiri.

Aufgrund der schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten in Thailand steht ein Drittel der Provinzen des Landes unter Wasser. Rund 300 Menschen starben bislang, ob einige der Todesfälle auf Krokodilangriffe oder Schlangenbisse zurückzuführen sind, ist bislang unbekannt. Derzeit ist die Einrichtung einer Telefon-Hotline in Arbeit, bei der Menschen gesichtete Tiger, Schlangen und Krokodile melden können.