Berlin

Verdächtiger ersticht sich vor den Augen der Polizei

Als Polizisten in Berlin einen mutmaßlichen Sexualstraftäter festnehmen wollten, stach sich dieser mehrfach mit einem Messer in die Brust. Er starb im Krankenhaus.

Ein mit Haftbefehl gesuchter Mann hat sich in Berlin-Schöneberg vor den Augen der Polizei erstochen. Die vier Beamten wollten den 33-Jährigen in einer Wohnung in der Pallasstraße festnehmen. Sie fanden ihn im Badezimmer mit einem Messer in der Hand.

Die Beamten hätten nach eigener Darstellung nicht verhindern können, dass er sich mehrfach in die Brust stach, berichtete das Polizeipräsidium. Auch Reizgas habe den Mann nicht davon abhalten können. Weder Erste Hilfe noch ein Notarzt konnten den 33-Jährigen retten. Er starb im Krankenhaus.

Die vier Polizisten beendeten nach dem traumatischen Geschehen ihren Dienst vorzeitig. Ihnen wurde nach Polizeiangaben psychologische Betreuung angeboten. Ein Gericht in München hatte den 33-Jährigen wegen eines Sexualdeliktes gesucht.