Showcar

Der neue Rinspeed Bamboo riecht nach Meer

Holger Holzer

Zugegeben, im Winter Sommergefühle aufkommen zu lassen, ist nicht einfach – doch bei diesem luftigen Strandmobil ist man gleich elektrisiert.

Der Schweizer Fahrzeugentwickler Rinspeed ist für seine aufsehenerregenden automobilen Zukunftsvisionen auf dem Genfer Salon bekannt. Im kommenden Jahr orientiert sich das Konzeptauto aber zur Abwechslung einmal an der Vergangenheit und erinnert an das lebensfrohe Südfrankreich der 70er-Jahre.

Bamboo – zu deutsche Bambus – heißt das Showcar für die kommende Messe Anfang März nächsten Jahres. Der Viersitzer kommt als luftig-leichtes Strandmobil mit Sonnenmarkise an Stelle eines Daches daher. Die zweitürige Karosserie ist schnörkellos gestaltet und erinnert an ein groß geratenes Golf-Cart.

Historisches Vorbild sind Spaßfahrzeuge wie der Mini Moke, der Renault Rodeo oder der Citroen Mehari. Vor dem geistigen Auge des Betrachters sollen Bilder von Strandpartys in Saint-Tropez mit Gunter Sachs und Brigitte Bardot auftauchen.

Aber ganz ohne zukunftsträchtige Beigaben kommt auch der Bamboo nicht aus: Für den Antrieb sorgt ein Elektromotor. Weitere Details soll es zum Messestart geben. Anfang 2010 Jahr hatte Rinspeed ein E-Mobil gezeigt, das Langstrecken in einem speziellen Zugabteil zurücklegt. In den Jahren zuvor gab es Spektakuläres wie das Unterwasserauto sQuba oder den iChange, der sich bei Bedarf durch Auseinanderfalten der Karosserie vom Ein- in einen Zweisitzer verwandelt.

( SP-X/hh/mm )