Verkehr

Italien sperrt nach Erdbeben wichtige Autobahnen

Das Erdbeben in den Abruzzen hat auch den Autoverkehr stark beeinträchtigt. Die italienischen Behörden sperrten zwei Autobahnabschnitte, weil sich Risse in der Fahrbahn gebildet hatten. Auch regionale Zugverbindungen sind offenbar zusammengebrochen, teilte der ADAC mit.

Nach dem schweren Erdbeben in den italienischen Abruzzen sind dem Automobilclub ADAC zufolge Autobahnen in der Region gesperrt. Auf etlichen Straßen gebe es Risse, teilte der ADAC mit. Die Autobahn 24 Rom-L'Aquila sei in beide Richtungen von Tornimparte und Assergi gesperrt. Der Verkehr auf der Autobahn 25 Rom-Pescara sei ebenfalls nur eingeschränkt möglich.

Die wichtigsten Bahnverbindungen sind laut ADAC von den Einschränkungen nicht betroffen. Die regionalen Zugverbindungen könnten dagegen nicht garantiert werden. Um die Ambulanzfahrzeuge nicht zu behindern, dürfen auf der Autobahn 24 und der Autobahn 25 Lastwagen über 7,5 Tonnen nicht fahren.

Nach dem Erdbeben in der Nacht zu Montag sind Medienberichten zufolge mehr als 90 Tote geborgen worden. Zehntausende sind obdachlos. Besonders betroffen ist die Stadt L'Aquila in der Region Abruzzen. Sie liegt knapp 100 Kilometer nordöstlich von der Hauptstadt Rom.

( ddp/lw )