Energiespartipp

Bevor der Winter kommt: Vorlauftemperatur der Heizung senken

Es gibt noch Sparpotenzial: Viele Heizungen sind noch nicht effizient eingestellt.

Es gibt noch Sparpotenzial: Viele Heizungen sind noch nicht effizient eingestellt.

Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Die nächste Heizperiode wird wohl teuer. Daher ist jetzt eine gute Zeit, die Heizung zu optimieren. Denn häufig gibt es bei den Einstellungen der Anlage noch was zu verändern, und damit Sparpotenzial.

Berlin (dpa/tmn). Nicht jede Heizung läuft so energieeffizient, wie sie könnte. «Die Optimierung der bestehenden Heizung hat für viele Haushalte mit Sicherheit viel Potenzial, weil die meisten sich bislang nicht mit ihrer Heizung beschäftigt haben und viele Heizungen nicht optimal eingestellt sind», sagt Norbert Azuma-Dicke vom Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH).

Sein Tipp: Die Einstellungen der Heizungsanlage kontrollieren lassen. Ein Fachbetrieb kann beispielsweise prüfen, ob die Nachtabsenkung richtig eingestellt ist. Und die Vorlauftemperatur kontrollieren, und diese - wenn nötig - auf das optimale Niveau für das Haus anpassen.

Die Vorlauftemperatur ist die Temperatur, die das Wasser im Heizungssystem hat, bevor es zu den Heizkörpern gepumpt wird. Große Nachteile hat man nicht, wenn man diese absenkt.

Ganz im Gegenteil: Je niedriger die Vorlauftemperatur ist, desto weniger Energiekosten muss man bezahlen, so Hans-Jürgen Nowak, Experte der Brancheninitiative Wärme+. Denn dann muss die Anlage das Wasser nicht permanent vorheizen.

Zwar lasse sich laut Nowak mit hohen Vorlauftemperaturen ein Raum schnell aufheizen. Will man aber eine bestimmte Raumtemperatur gleichmäßig halten, sei dies nicht erforderlich.