"Landhaus-Charme"

Modefans tragen weiterhin Vichy-Karos

Neben Streifen sind auch Karomuster angesagt. Damit sie nicht zu bieder wirken, sollte man dem Outfit einen "urbanen Dreh" geben.

Ländliches mit einer Prise Urbanität: So werden nach Ansicht von Modeexperten die angesagten Bauernkaros in dieser Saison kombiniert. Oui setzt dabei auf eine Bomberjacke (Jacke ca. 160 Euro, Kleid ca. 130 Euro).

Ländliches mit einer Prise Urbanität: So werden nach Ansicht von Modeexperten die angesagten Bauernkaros in dieser Saison kombiniert. Oui setzt dabei auf eine Bomberjacke (Jacke ca. 160 Euro, Kleid ca. 130 Euro).

Foto: dpa

Frankfurt/Main. Auch in diesem Frühling und Sommer bleiben Karomuster bei Frauen angesagt. Besonders Vichy-Karos, die laut den Modeexperten der Fachzeitschrift "Textilwirtschaft" (Ausgabe 9/2017) vor allem Volant-Röcke und Oberteile zieren.

Das Muster bringe "ein wenig Landhaus-Charme in die Mode" - immerhin werden die Vichys auch Bauernkaros genannt. Dazu kombiniert werden für den "urbanen Dreh" Sweater, Blazer und Biker, erläutern die Branchenkenner.

Das Karomuster sei vor allem in Schwarz-Weiß gehalten, es gebe aber auch in geringerem Maße klassisches Rot-Blau sowie Grün-Weiß zu sehen.

Vichy-Karos erkennt man leicht: Sie zieren etwa die typischen karierten Tischdecken in Rot-Weiß oder das Bauernhemd. Das Muster besteht eigentlich aus breiten Streifen, die sich zu Karos kreuzen. An den Schnittstellen ist das Karo dann dunkler als an den Streifen - das Karomuster ist daher dreifarbig.

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