Mode

Fashion Week zeigt Südafrikas schönste Seiten

Das südafrikanische Victoria’s-Secret-Model, Candice Swanepoel, und vier Nachwuchsdesigner eröffnen den Laufsteg im Kraftwerk.

Stargast zum Auftakt: Model Candice Swanepoel unterstützt im Kraftwerk Nachwuchsdesigner aus ihrer Heimat Südafrika.

Stargast zum Auftakt: Model Candice Swanepoel unterstützt im Kraftwerk Nachwuchsdesigner aus ihrer Heimat Südafrika.

Foto: Matthias Nareyek / Getty Images for MBFW

Am Montagabend ist der Laufsteg für die Frühlingsausgabe der diesjährigen Mercedes-Benz Fashion Week (MBFW) eröffnet worden. In neuer Location, im Kraftwerk an der Köpenicker Straße, und erstmals mit einer Auftaktshow von Designern eines Gastlandes, in diesem Fall Südafrika. Als Stargast war dazu das südafrikanische Victoria’s-Secret-Model Candice Swanepoel geladen. Die Show ist Teil des internationalen Nachwuchsförderprogramms Mercedes-Benz Fashion Talents und zeigt mit Entwürfen von Clive Rundle, Floyd Avenue, Viviers Studio und Rich Mnisi die Bandbreite zeitgenössischer südafrikanischer Mode.

Die Kollektionen von Clive Rundle zeichnen sich durch mehrlagige Schnitte aus, während Floyd Avenue mit kulturellen Referenzen Innovation und Weiterentwicklung antreibt. Die Entwürfe von Lezanne Viviers werden in Johannesburg von Hand gefertigt. Die Mode von Rich Mnisi ist ein Zusammenspiel von modernen Silhouetten mit fließenden Geschlechtergrenzen sowie leuchtenden Farben und Mustern, die schon Beyoncé und Naomi Campbell getragen haben.

Influencerin Vreni Frost lädt in die „Brasserie Colette Tim Raue“

Neben der Mode werden rund um die Fashion Week auch die Partys nicht zu kurz kommen. Zum „Haute Cuisine statt Haute Couture Dinner“ hatte Bloggerin und Influencerin Vreni Frost in die „Brasserie Colette Tim Raue“ an der Passauer Straße zum Auftakt der Modewoche geladen. Nach der Premiere im vergangenen Jahr begrüßte die Berlinerin auch diesmal wieder prominente Gäste wie die Moderatorinnen Miyabi Kawai, Annabelle Mandeng und Hadnet Tesfai - alle mehr oder weniger dem Dresscode „Sparkle & Shine“ entsprechend gekleidet. „Ich habe einfach nichts Glitzerndes im Schrank“, entschuldigte sich Hadnet Tesfai und schaute anerkennend in Richtung ihrer Kollegin Miyabi Kawai, die in einem funkelnden Shirt glänzte.

Dicht gefolgt von Gastgeberin Vreni Frost mit einem schimmernden Haarreif. „Ich liebe Mode, aber von Klamottenhungern und Magermodels halte ich nicht viel“, so die Bloggerin. „Umso mehr halte ich von Schampus, Pommes und Crème Brûlée - vor allem während der Fashion Week.“ Auf dem Menü standen dann auch noch glasierte Hirschhaxe mit Rotkohl, Croissantknödel und Nussbutterschaum, Knurrhahn, Süßkartoffelpüree, Salat von Ananas, grüner Paprika und Zitronengras und eine Tarte au Citron. Vor allem aber die Cornichons in der „Brasserie Colette“ haben es ihr aber angetan, so Frost.

Im Anschluss ging es für die Gäste weiter zur Bunte New Faces Night im „Hotel Oderberger“ an der Oderberger Straße – eine echte Party-Konstante der Fashion Week. Zur Tanzfläche wurde dort das historische Stadtbad Oderberger mit abgedecktem Pool. Gefeiert wird traditionell der Nachwuchs. Aber auch prominenten Ü20-Vertretern wurde an der Tür nicht der Einlass verwehrt. Als Modemuffel outete sich Schauspieler Martin Stange. „Der einzige Grund für mich zu einer Show zu gehen, wären die Models. Aber die sind mir eigentlich ein bisschen dünn.“