Golfgeflüster

Heiße Runde in Stolper Heide

Bei der 12. Dehoga Trophy gab es attraktive Sonderpreise für die Golfer und eine Spende an die Gasthausmission und das Deutsche Herzzentrum

Dehoga-Geschäftsführer Thomas Lengfelder (li.) und Präsident Christian Andresen (re.) mit Pfarrer Filker und Dr. Jan Knierim vom Herzzentrum.

Dehoga-Geschäftsführer Thomas Lengfelder (li.) und Präsident Christian Andresen (re.) mit Pfarrer Filker und Dr. Jan Knierim vom Herzzentrum.

Foto: Petra Götze

Wer keine Hitze verträgt, hat in der Küche nichts verloren, lautet ein Sprichwort. Zum Glück waren viele der 100 Teilnehmer der 12. Golf Trophy des Hotel und Gaststätten Verbandes Dehoga extreme Temperaturen gewöhnt: bei gefühlten 36 Grad gingen Meisterköche wie Thomas Kammeier, Josef Eder und Herbert Beltle auf dem Westplatz in Stolper Heide an den Start.

Kampf um das Handicap

Gespielt wurde vorgabewirksam, das heißt, gekämpft wurde um jeden Punkt, um das Handicap zu verbessern oder zumindest nicht zu verschlechtern. Was das bei den extremen Temperaturen ohnehin langsame Spiel nicht beschleunigte. „Beim Golf geht es nicht um Leben und Tod, es geht um viel mehr...“, meinte Dehoga-Geschäftsführer Thomas Lengfelder.

Die lange Suche nach dem Ball

Nach den neuen Regeln darf ein ins Rough geschlagener Ball drei Minuten lang gesucht werden. Die können erstaunlich lang sein – jedenfalls für den dahinter wartenden Flight. Dazu lockten noch Sonderwertungen mit attraktiven Preisen und ein kleiner blauer Opel, den es für ein Hole-in-One an einem Par 3 zu gewinnen gab. Dort entwickelten einige Spieler derartigen Ehrgeiz, dass sie zwei verschlagenen Bällen noch einen dritten hinterher jagten – vergeblich. Zum Trost für alle unglücklichen Golfer steht auf dem Platz ein Stein mit der Inschrift: „Hier liegt der Schwung begraben, den ich glaubte gehabt zu haben.“

Doch wie so oft zeigte sich der Golfgott am Ende gnädig: Unternehmer Roman Dyrschka wollte nach sechs Stunden in der Hitze an seinem Spiel verzweifeln, als es ihm am letzten Loch gelang, den Ball von Außen zum Par einzuchippen. „Dafür hat sich die Runde doch gelohnt“, meinte er.

Nur Gewinner bei der Tombola

Die Sieger wurden am Abend beim Grillbüffet gefeiert, in der Tombola ohne Nieten gab es Magnum-Champagner- und Weinflaschen zu gewinnen. Der Erlös des Turniers geht traditionell an die Berliner Gasthausmission und in diesem Jahr auch an das Deutschen Herzzentrum. In den vergangenen zwölf Jahren wurden mit der Dehoga Trophy Spenden von insgesamt 40.000 Euro gesammelt.