Stilkritik

Mariah Carey ist auch schwanger eine Diva

Soul-Diva Mariah Carey ist schwanger. Doch das bedeutet noch lange nicht, dass mit den Extrawünschen Schluss ist.

Was hat sich Mariah Carey gequält: Über Jahre hat sie sich in Kleider einnähen lassen und V-Ausschnitte bis zum Bauchnabel und darunter getragen. Sie ist zu Interviews mit ihrer eigenen Couch angereist, auf der sie wie hingegossen lag und alle Aufnahmen abwärts der nach vorne geschwellten Brust verbot. Alles nur, um dem „Kein Gramm zu viel“- Standard in Hollywood gerecht zu werden. Oder in Careys Fall so nah wie möglich an ihn heranzukommen.

Aber all das hat jetzt ein Ende, denn die Sängerin ist schwanger. Mit 41 kann sie endgültig den Gelüsten nach ihren geliebten Vanille-Milchshakes nachgeben, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Ein Freifahrtsschein zum Sich-Gehenlassen, möchte man meinen.

Aber Mariah wäre ja nicht Mariah, wenn die Königin der Diven nicht auch während der Schwangerschaft den einen oder anderen klitzekleinen Extrawunsch hätte: Ihre tägliche Massage gönnt sie sich genauso noch, wie ihre zwei persönlichen Assistenten, die bevorzugt ihre Haarsträhnen gekonnt ins Gesicht fallen lassen – und das nicht nur bei offiziellen Anlässen.

Auf ihr Baby will sie immerhin allein aufpassen. Übrigens hat Carey für die Zeit der Schwangerschaft ein striktes Verbot ausgesprochen: Keiner, wirklich keiner, darf das Geschlecht des Babys raten. Ihr Kommentar: „Stell dir doch mal vor, du wärst ein Baby im Bauch und jeder sagt, dass du definitiv ein Mädchen wirst, obwohl du eigentlich ein Junge bist. Das ist doch nicht fair.“

Solche Aussagen könnte man auf die hormonelle Umstellung abwälzen. Bei Mariah Carey bedeutet das lediglich: Sie darf endlich so sein, wie sie ist – inklusive hormoneller Umstellung.