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Finale von „The Masked Dancer“: Der „Affe“ gewinnt den Pokal

Die erste Staffel von „Masked Dancer“ ist vorbei. Ein Künstler im Affenkostüm gewinnt im Finale. Wer sich unter der Maske versteckt.

Von Johanna Ewald
ProSieben: Das ist “The Masked Dancer”

ProSieben: Das ist “The Masked Dancer”

Mit der Show “The Masked Singer” begeistert ProSieben seit sechs Staffeln die Zuschauer. Jetzt zeigt der Sender eine neue, sehr ähnliche Show: “The Masked Dancer”. Die wichtigsten Infos zum Tanz-Spektakel.

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Berlin. Ein Versprecher von Moderator Matthias Opdenhövel hatte es schon vorab offenbart: Oliver Petszokat, besser bekannt als Oli P., steckte im Affenkostüm. Mit den meisten Zuschauerstimmen holte er sich damit den Sieg der ersten Staffel „The Masked Dancer“.

„Ich sehe gerade zum ersten Mal so richtig das Studio“, entfuhr es dem Sänger, nachdem er die Maske abgenommen hatte. Bei der ersten Probe habe er sich noch gefragt, wann die Kostümbildner die Löcher zum Schauen in das Kostüm reinmachten. „Bis ich realisierte: Das wird nicht passieren. Also habe ich mich vor allen Dingen an den Lichtern orientiert“, so der 43-Jährige, der mit der RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ bekannt wurde.

Die Teilnahme habe ihm total Spaß gemacht. Dennoch kündigte er an. „Schatz, wenn du das hörst, ich bin ab morgen Mittag da. Dann brauche ich ein Verwöhnprogramm“, sagte er gen Kamera gerichtet. „Ich habe eine Liste gemacht, welche Körperteile kaputt gegangen sind.“

„Masked Dancer“: Rateteam tippte bereits früh auf Oli P.

Schon nach der ersten Sendung war sich Alexander Klaws, der gemeinsam mit Steven Gätjen zum festen Rateteam der „ProSieben“-Sendung gehörte, sicher: Das muss Oli P. sein. „Ich wusste, dass du ein guter Tänzer bist. Und als du heute Standard getanzt hast, war ich mir dann sicher.“

„Latein“, flüsterte Oli P. ihm zu. Endlich. Denn schon die ganze Sendung hinweg diskutierte das Rateteam über den angeblichen Standard-Tanz, der ob fließender Bewegungen und reichlich Hüftschwung doch so offensichtlich lateinamerikanisch war. Und gerade Alexander Klaws sollte das doch wissen, schließlich war er schon einmal Teilnehmer bei der Tanzsendung „Let’s Dance“.

Diesmal mit im Rateteam dabei war Sängerin Yvonne Catterfeld. „Ich weiß aus einer privaten Quelle, dass er sehr gerne bei ‚Let’s Dance‘ mitmachen würde“, hatte sie noch kurz vor der Demaskierung des Affenkostüms über Oli P. verraten.

Moderatorin auf Platz zwei bei „Masked Dancer

Auch beim zweitplatzierten Kostüm, dem Zottel, war sie sich recht sicher, dass sich entweder Jeanette Biedermann oder Marlene Lufen darunter verbergen musste. „Haben wir uns letzten Samstag getroffen“, fragte die Sängerin das Zottel kurz vor der Enthüllung. „Ich bin sehr vergesslich“, wich dieses jedoch aus. „Gut, wann waren wir das letzte Mal Kaffee trinken“, versuchte sie es weiter. Erhielt jedoch eine weitere nichtssagende Antwort: „Das muss schon sehr lange her sein.“

Dass tatsächlich Marlene Lufen unter dem Kostüm steckte, überraschte niemanden so wirklich. „Es ist beeindruckend, wie viel Energie du hast“, zeigte sich Steven Gätjen ganz begeistert. „Nach diesen 4 Wochen kann ich nur sagen, Axel Schulz, heute Abend fordere ich ihn noch heraus zum Armdrücken“, kündigte die Frühstücksfernsehen-Moderatorin daraufhin vollmundig an.

Oli P. meckert an Schwester-Show „The Masked Singer“

Als Drittplatzierter offenbarte sich am Donnerstagabend der Buntstift. Auch bei ihm hegten die drei Ratenden einen Verdacht, lagen im Finale zum ersten Mal richtig. Aufgrund einer als Indiz gezeigten Regieklappe waren sich die Drei recht schnell einig, dass es ein Schauspieler aus der Serie „Der Club der roten Bänder“ sein könnte. Wohl wahr, wenig später zog sich Timur Bartels die Maske vom Kopf.

„Manchmal vergisst man einfach, dass die Indizien hier wirkliche Hinweise sind“, sagte später der Gewinner Oli P. Eine Anspielung auf die Hinweise der verwandten Sendung „The Masked Singer“, bei der die Indizien teilweise so absurd und nichtssagend sind, dass sie regelmäßig für Ärger beim Publikum sorgen.

Den vierten Platz belegte eine Kollegin von Timur Bartels. Unter dem Maus-Kostüm verbarg sich Wolke Hegenbarth. Schon nach der ersten Sendung tippten sowohl die Zuschauenden, die via App ihre Vermutungen abgeben konnten, als auch das Rateteam, dass es sich bei der Maus um die Schauspielerin handeln musste.

Erste Staffel „Masked Dancer“ überraschend gut geglückt

Nach vier Folgen ist damit die erste Staffel „The Masked Dancer“ vorbei. Hatte man anfangs noch den Eindruck, es sei viel zu schwer, anhand von Bewegungen Prominente unter einem Kostüm zu erraten, belehrte einen das Finale eines Besseren.

Allerdings hatte die Redaktion auch während der Staffel nachgebessert: Nach der ersten Sendung wurde zum einen die „Signature Pose“ eingeführt, also eine Pose, die Hinweis auf den Prominenten gibt. Zum anderen gab es danach mehr „Decoder“, die entweder die unverstellte Stimme für ein bis zwei Worte offenbarten oder ein Indiz erklärten.

„The Masked Singer“: Mehr zur Original-Sendung