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„The Voice of Germany“: Warum die Zuschauer verärgert waren

Emotionale Coaches, ein „brutal starkes Team“, ein verärgertes Publikum: Das waren die zweiten „Sing-Offs“ von „The Voice of Germany“.

The Voice of Germany geht weiter und feiert Jubiläum

Insgesamt sechs Juroren kämpfen in Staffel 10 von TVOG um die besten Talente. Mit Dabei sind Nico Santos, Yvonne Catterfeld und Stefanie Kloß. für das Jubiläum sind einige Überraschungen geplant. Startschuss ist der 6. Oktober.

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Berlin. 
  • Bei „The Voice“ kam es zu den zweiten „Sing-Offs“
  • Auch im Team Mark traten acht von elf Talenten gegeneinander an. Das sorgte bei einigen Zuschauern für Ärger
  • Hinzu kommt: Ab dieser Woche kommt die Sendung nur noch einmal statt zweimal pro Woche

Kein Vorbeikommen am Team von Stefanie Kloß und Yvonne Catterfeld: Bei den „Sing Offs“ von „The Voice of Germany“ bewiesen die beiden Sängerinnen, dass sie sich zahlreiche musikalisch starke und vielfältige Talente ausgesucht hatten. Nur zwei durften sie auswählen, die sie ins Halbfinale begleiten. Eine sichtlich schwere Entscheidung.

Eine der größten Überraschungen war der Auftritt von Oliver Heinrich. Der 38-Jährige ist Frontmann einer der meistgebuchten Bon-Jovi-Coverbands Europas und zeigte bisher vor allem seine gesangliche Kraft. Seine Coaches Samu Haber und Rea Garvey hatten sich in den „Battles“ gegen ihn entschieden, das Damen-Duo rettete ihn als sogennanten „Steal Deal“.

Am Sonntagabend brachte er eine sensible Interpretation des Demi Lovato Songs „Warrior“ auf die Bühne, die es in sich hatte. Zwar reichte es für einen kurzweiligen Platz auf den „Hot Seats“, doch für das Halbfinale reichte es nicht.

„The Voice“: Mark Forster findet Team Stefanie und Yvonne „brutal stark“

Denn jedes Team hat zwei „Hot Seats“. In den „Sing Offs“ treten die Kandidaten der Teams gegeneinander an und versuchen ihren Coach zu überzeugen, auf einem der beiden Sitze Platz nehmen zu dürfen. Während der Sendung können die Plätze jedoch noch einmal ausgetauscht werden. Wer am Ende auf den Plätzen sitzt, ist im Halbfinale.

Den Platz von Oliver Henrich übernahm „Allstar“ Dimi Rompos . 2015 hatte sie es im Team Stefanie bis ins Halbfinale von „The Voice“ geschafft. Nach ihrer überzeugenden Rap-Einlage und leichtfüßig-tänzelndem Gesang entschieden sich ihre Coaches, ihr einen „Hot Seat“ anzubieten. „Das ist ja ein brutal starkes Team“, stellte Mark Forster fest. „Ihr habt wieder einmal komplett verschiedene Talente, aber das Talent steigert sich von Talent zu Talent und die Entscheidung wird immer schwieriger“, befand Nico Santos.

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Singen gegen Stottern: Rea Garvey gerührt

Doch die Freude war nur von kurzer Dauer: Am Ende wurden die Plätze noch einmal komplett ausgetauscht: Juan Geck und Noah Sam Honegger ziehen in das Halbfinale ein. Auch Juan Geck ist ein „Allstar“. In der siebten Staffel erreichte er in Team Yvonne die Sing-Offs. „Du hast 85 Prozent gezeigt. Ich gehe heute Abend in mein Bett und lache: Juan wird eine Explosion in den Live-Shows machen“, urteilte Samu Haber. Auch Mark Forster mokierte, dass er nicht alles gegeben hat. Dennoch entschieden sich die beiden Team-Coaches für ihn.

Der zweite Halbfinalist Noah Sam Honegger sorgte für sekundenlanges Schweigen. „Hi Noah, wir haben dich erwartet“, begrüßte ihn Rea Garvey sehr dramatisch nach seiner Performance von „Hurt“. „Ohne dich wirklich anzustrengen hast du hier alle Herzen geöffnet.“ Die Geschichte des Stotterers , der singend fließend sprechen kann, habe die Zuschauer-Herzen berührt. „Du und deine Gitarre, das ist dein Sprachrohr. Du bist ein Geschenk für diese Sendung“, war auch Yvonne Catterfeld überzeugt.

Das sorgte für Ärger bei den „The Voice“-Zuschauern

Auch im Team Mark traten acht von elf Talenten gegeneinander an. Das sorgte bei einigen Zuschauern für Ärger: Denn unmittelbar vor der Antwort, ob Kandidat Maciek Świętosławski einen „Hot Seat“ bekommt oder nicht, unterbrach Moderator Thore Schölermann die Entscheidung und kündigte an, dass diese erst nächste Woche fällt. Oder man schaue eben auf dem sendereigenen Streaming-Dienst weiter.

„So wird das nichts mehr…so vergrault ihr das Stammpublikum. Zu viel Werbung, unnötige und ziemlich unverständliche „Cliffhänger“, kommentierte unter anderem ein Twitter-Nutzer. Zudem müssen sich die Fernseh-Zuschauer gedulden: Ab dieser Woche kommt die Sendung nur noch einmal statt zweimal pro Woche.

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