ARD-Krimi

Hamburger „Tatort“ mit Til Schweiger wird überarbeitet

Die ARD verpasst dem „Tatort“ mit Til Schweiger ein neues Konzept. Auch für den Krimi aus Dortmund und München gibt es große Pläne.

"Tatort": Das sind fünf spannende Fakten

Das sind 5 spannende "Tatort"-Fakten

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Hamburg.  Fünf „Tatort“-Folgen mit Nick Tschiller liefen in der ARD. Zuletzt nahm das Zuschauerinteresse aber ab.

Der Sender will nun an die Erfolge der ersten Krimis mit Til Schweiger anknüpfen und dem Hamburger „Tatort“ einen Neustart verpassen. Im Jahr 2020 werde Schweiger nach längerer Pause als Kommissar Nick Tschiller mit einem „neuen Konzept“ an den Start gehen, heißt es in einem ARD-Programmbericht, der im Internet veröffentlicht wurde. Zuständig für die Produktion ist der NDR.

Seit 2013 wurden fünf „Tatort“-Folgen mit Nick Tschiller gezeigt. Die ersten Folgen erreichten überdurchschnittliche Quoten von bis zu 12,7 Millionen Zuschauern, Kritiker bemängelten aber zu viele „Ballerszenen“.

Die fünfte Folge mit dem Titel „Tschiller: Off Duty“ war 2016 im Kino zu sehen – und floppte – und lief dann im Juli dieses Jahres im Ersten – mitten zur Fußballweltmeisterschaft.

Der Hauptdarsteller rechnete damals mit dem Schlimmsten. „Ich weiß, wie das jetzt ausgeht: Der Film wird vielleicht drei oder vier Millionen Zuschauer machen, und dann schreiben alle: Der „Tatort“ ist im Kino gefloppt, jetzt floppt er auch im Fernsehen“, sagte er in einem Interview.

Crossover-„Tatort“ mit Dortmunder und Münchener Team

Doch auch für die „Tatorte“ aus den anderen Städten gibt es besondere Pläne. Zum 50. Geburtstag der „Tatort“-Reihe im November 2020 ist demnach ein zweiteiliger Crossover-Krimi des Dortmunder und des Münchener Teams unter der Regie von Dominik Graf geplant.

2019 und 2020 werden insgesamt 45 neue Fälle aus den Reihen „Tatort“ und „Polizeiruf 110“ gezeigt. (epd/jha)