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Dschungelcamp 2019: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Soft-Pornostar Sibylle Rauch, „GZSZ“-Schauspieler Felix van Deventer und GNTM-Zicke Gisele Oppermann: Sie sind im RTL-Dschungelcamp.

IBES 2019: Der Kandidatencheck mit Ex-Dschungelcamper Julian Stoeckel

Der IBES-Kandidatencheck.

IBES 2019: Der Kandidatencheck mit Ex-Dschungelcamper Julian Stoeckel

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Berlin.  Neues Jahr, neues Dschungelcamp: IBES geht bei RTL in die 13. Staffel: Wieder treten mehr oder weniger Prominente im australischen Outback gegeneinander an und müssen zwei Wochen lang Dschungelprüfungen über sich ergehen lassen.

Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Show.

Dschungelcamp 2019 ein – wer sind die Kandidaten?

Diese zwölf Dschungelcamper sind am 10. Januar in den australischen Busch gezogen:

1. Doreen Dietel: Im Busch braucht es auch immer „hochkarätigere“ Promis. Diese Rolle übernimmt 2019 die Schauspielerin Doreen Dietel. Sie war in einigen „Tatort“-Folgen, im Film „Mädchen, Mädchen 2“ oder in Serien wie „Alarm für Cobra 11“ und „Dahoam is Dahoam“ zu sehen.

2. Sibylle Rauch: Sie begann ihre Karriere in der schlüpfrigen Branche und spielte in Softerotik-Filmen wie „Lass jucken Kumpel Teil 6“ mit. Höhepunkt aber waren die „Eis am Stiel“-Filme, bei denen die 58-Jährige in vier Folgen zu sehen war. Nach ihrer Kokainsucht, einer Brustvergrößerung und der Arbeit in einem österreichischen Bordell zog die 80er-Jahre-Sexbombe in den Busch.

3. Felix van Deventer: Der „GZSZ“-Schauspieler ist mit seinen 22 Jahren das Küken im Dschungelcamp 2019. In der Kult-Soap spielt er Jonas Seefeld.

4. Thomas „Tommi“ Piper: Ist mit seinen 77 Jahren der Opa im Camp. Zuschauer werden wahrscheinlich seine Stimme kennen, denn die lieh er jahrelang dem wuscheligen Außerirdischen Alf in der gleichnamigen TV-Serie.

5. Leila Lowfire: Die 25-Jährige wäre der erste Dschungelcamper, der mit einem Podcast berühmt wurde. „Besser als Sex“ heißt das Ding. Ansonsten tauchte das Erotikmodel mal an der Seite von „Rammstein“ -Sänger Till Lindemann auf den roten Teppichen auf.

6. Chris Töpperwien: Currywurst-König in Amerika ist er bereits, nun greift der 44-Jährige auch nach der australischen Buschkrone. Töpperwien wurde mit der Auswanderer-Show „Goodbye Deutschland“ bekannt.

7. Domenico de Cicco: Der 35-Jährige hat bereits die Trash-TV-Landschaft abgegrast und suchte zuletzt bei „Bachelor in Paradise“ die Liebe. Die fand er kurzzeitig – was im Dschungelcamp für Ärger sorgen könnte. Denn seine Ex-Freundin Evelyn Burdecki zieht mit in die Promi-WG.

8. Evelyn Burdecki: Sie verliebte sich in der RTL-Kuppelshow in Domenico, doch das Traumpaar trennte sich schnell, als die 30-Jährige erfuhr, dass ihr Auserwählter ein Kind mit einer anderen Frau bekommt.

9. Gisele Oppermann: Treue „Germany’s next Topmodel“-Fans werden sie auf jeden Fall kennen: als Oberzicke. Die 30-Jährige sorgte 2008 in der Heidi-Klum-Show dafür, dass Tränen flossen. Der Durchbruch danach kam nicht. Stattdessen eine Verurteilung wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss sowie fahrlässiger und gefährlicher Körperverletzung zu neun Monaten auf Bewährung.

10. Sandra Kiriasis: Die 43-Jährige hat eine echte Karriere vorzuweisen – eine Seltenheit im Dschungelcamp. Sie ist siebenfache Weltmeisterin im Bobfahren und holte sogar Gold bei Olympia.

11. Bastian Yotta: Ob der Muskelprotz ins Dschungelcamp ziehen würde, war zunächst nicht klar. Denn gegen den Selfmade-Millionär soll wegen Steuerhinterziehung ermittelt werden, wie RTL berichtete.

12. Peter Orloff: Der Sänger stürmte 1971 mit „Ein Mädchen für immer“ die deutschen Charts. Aber auch als Komponist für Peter Maffay, Rex Gildo oder Julio Iglesias feierte Orloff Erfolge.

Der Schlagerstar ersetzt Ex-Politiker Günther Krause. Der 65-Jährige war als potenzieller Dschungelcamper gehandelt worden, scheiterte laut „Bild“ aber am Medizincheck. 1990 war Krause als Chef-Unterhändler der DDR tätig, später unter Helmut Kohl Bundesminister für besondere Aufgaben (1990–1991) und Verkehr (1991-1993). Er trat zurück, weil er unberechtigt Lohnkosten für seine Putzfrau vom Arbeitsamt kassiert hatte.

Laut der Zeitung verschob außerdem Reality-TV-Star Daniela Büchner den Einzug ins Camp, weil ihr Ehemann Jens Büchner gestorben war.

Dschungelcamp 2019 – das war der Start

Die 13. Staffel ist am Freitag, 11. Januar, um 21.15 Uhr bei RTL gestartet. Wie schon in den vergangenen Jahren soll die Show zwei Wochen dauern – bis zum 26. Januar. Wir berichten von den aktuellen Entwicklungen im Dschungelcamp 2019 in unserem Newsblog.

Wer war bei der letzten Dschungelcamp-Staffel dabei?

Ins Dschungelcamp 2018 zogen zwölf Kandidaten ein. Das letzte Mal waren im australischen Outback dabei:

Giuliana Farfalla (Transgender-Model)

Ansgar Brinkmann (Ex-Fußballer)

Jenny Frankhauser (Influencerin, Schwester von Daniela Katzenberger)

David Friedrich („Bachelorette“-Gewinner)

Tatjana Gsell

Matthias Mangiapane (Doku-Soap-Darsteller)

Daniele Negroni (DSDS-Kandidat)

Natascha Ochsenknecht (Mode-Designerin)

Sandra Steffl (Schauspielerin)

Kattia Vides (Bachelor-Kandidatin)

Tina York (Schlagersängerin)

Sydney Youngblood (Sänger)

Wer gewann das Dschungelcamp 2018?

Im vergangenen Jahr holte sich Jenny Frankhauser die Krone, die sich im Dschungelcamp-Finale gegen Daniele Negroni und Tina York durchsetzte. Die Halbschwester von TV-Sternchen Daniela Katzenberger machte nach dem Sieg vor allem durch Schönheits-OPs von sich Reden.

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Die 26-Jährige litt unter sogenannten „Double Bubble“-Brüsten: Wenn sich das Brustgewebe ungünstig auf das Implantat legt, entsteht der Eindruck von vier Brüsten. Sie löste das Problem mit einer weiteren Operation.

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Wer sind die bisherigen Dschungelkönige?

  • Jenny Frankhauser (Reality-Show-Teilnehmerin)
  • Marc Terenzi (Pop-Sänger)
  • Menderes Bagci (DSDS-Teilnehmer)
  • Maren Gilzer (Schauspielerin, Fotomodell)
  • Melanie Müller (Schlagersängerin)
  • Joey Heindle (Popsänger, DSDS-Teilnehmer)
  • Brigitte Nielsen (Model, Schauspielerin)
  • Peer Kusmagk (Schauspieler, Moderator)
  • Ingrid van Bergen (Schauspielerin, Synchronsprecherin)
  • Ross Antony (Sänger, Entertainer)
  • Désirée Nick (Schauspielerin, Sängerin)
  • Costa Cordalis (Schlagersänger)

Wer brach das Dschungelcamp schon ab?

2018 verließ Giuliana Farfalla nach nur sechs Tagen das Dschungelcamp. Sie ist nicht der einzige Promi, der es nicht mal eine Woche mit Kakerlaken und Co. aushielt und den Spruch „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ herausschrie.

Auch diese Stars legten einen kurzen – und peinlichen – Auftritt hin:

  • Dolly Buster: Sie kehrte dem Dschungelcamp nach sage und schreibe 36 (!) Stunden den Rücken zu.
  • Helmut Berger: Bei ihm zog Dr. Bob nach nur zwei Tagen die Reißleine und schickte ihn zurück ins Hotel Palazzo Versace.
  • Dustin Semmelrogge: Der Sohn von Schauspieler Martin Semmelrogge verließ in der ersten Staffel das Camp freiwillig – nach drei Tagen
  • Michael Wendler: Er ging an Tag vier – um dann nach einem Tag Erholung im Hotel darum zu betteln, doch wieder ins Dschungelcamp ziehen zu dürfen.
  • DJ Tomekk: Der Musiker ging nicht ganz freiwillig, RTL schmiss ihn 2008 raus. Zuvor war ein Privatvideo aufgetaucht, in dem der Musiker den Hitlergruß zeigt.
  • Sarah Knappik: Die Blondine zog nach großem Ärger mit ihrem Camp-Mitbewohnern an Tag elf aus dem Busch aus.

IBES 2019 – welche Änderungen gibt es?

Angeblich will RTL das erste Mal in der Geschichte des Dschungelcamps eine Siegerprämie ausloben. Wie die „Bild“ berichtet, soll der Gewinner oder die Gewinnerin 250.000 Euro bekommen. Bislang winkten nur „Ruhm und Ehre“. Außerdem sollen die Prüfungen dem Blatt zufolge schwieriger werden. Beides bestätigte der Sender erwartungsgemäß im Vorfeld allerdings nicht.

In den Jahren 2016 und 2017 teilte RTL die Dschungelcamper in zwei Lager auf: in das sogenannte „Base Camp“ und das „Camp Snake Rock“. Die Kandidaten machten jeweils für ihr Team die Prüfungen und kämpften um Sterne und Essensrationen. Nach drei Tagen wurden die Teams wieder zusammengelegt. Die Trennung der Dschungelcamper verwarf der Sender im vergangenen Jahr wieder.

Wer moderiert das Dschungelcamp?

Seit der siebten Staffel im Jahr 2013 moderieren Sonja Zietlow und Daniel Hartwich die Show. Die Texte kommen von Micky Beisenherz und Jens Oliver Haas, dem Ehemann von Zietlow.

Die ersten sechs Staffeln führte Sonja Zietlow noch gemeinsam mit Dirk Bach durch die Sendung. Im Jahr 2012 wurde Bach tot im Appartement eines Hotels in Berlin aufgefunden, er starb wohl an Herzversagen.

Wer ist Dr. Bob?

Eigentlich heißt Dr. Bob Robert McCarron. Ein Arzt ist er allerdings nicht, auch wenn es bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ immer den Anschein hat. Aber nein, er ist ein australischer Spezialeffekt-Künstler, Maskenbildner und ausgebildeter Rettungssanitäter. Somit verfügt er zumindest über ein kleines medizinisches Basiswissen.

Wo wird das Dschungelcamp gedreht?

Den genauen Ort des Dschungelcamps hält RTL geheim. Sicher ist aber, dass die Sendung im äußersten Osten von Australien produziert wird. Drehort soll ein ehemaliges Farmgelände in New South Wales sein, nicht weit entfernt von der 8000-Einwohner-Stadt Murwillumbah.

Die Zeitverschiebung kommt den Zuschauern in Deutschland entgegen: Im Camp ist es früher morgen, wenn die Sendung in Deutschland beginnt (MEZ+10).

Dschungelcamp – Woher kommt das Format ursprünglich?

Vorbild für das Dschungelcamp ist die britische Show „I’m a Celebrity … Get Me Out of Here!“, die erstmal im Jahr 2002 im britischen Fernsehen lief. Das Format wurde auch in andere Länder exportiert – zum Beispiel nach Dänemark, Frankreich, die Niederlande und sogar nach Indien.

Am erfolgreichsten läuft die Sendung aber im Vereinigten Königreich und in Deutschland. Bei uns war IBES das erste Mal 2004 zu sehen

Wie sind die Quoten für „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“?

Das Zuschauerinteresse sackte seit dem Jahr 2016 stetig ab. Die Staffel im Jahr 2018 war die schwächste seit Jahren. Das Finale von „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus“ schauten insgesamt 6,7 Millionen Menschen. Im Schnitt waren es 5,5 Millionen Zuschauer.

Nur eine einzige Staffel war schwächer: Im Jahr 2008 schalteten durchschnittlich 4,9 Millionen Menschen ein. Eine Grafik des Portals „statista“ zeigt die Dschungelquoten im Verlauf.

(bekö/les/jha)

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