ProSieben-Show

Steffen Henssler macht Schluss mit „Schlag den Henssler“

Steffen Henssler steigt bei „Schlag den Henssler“ aus. Die letzte Ausgabe am vergangenen Samstag war bereits die letzte des TV-Kochs.

Konnten nicht an die Erfolge von „Schlag den Raab“ anknüpfen: Steffen Henssler (r.) und Moderator Elton in einer Folge von „Schlag den Henssler“.

Konnten nicht an die Erfolge von „Schlag den Raab“ anknüpfen: Steffen Henssler (r.) und Moderator Elton in einer Folge von „Schlag den Henssler“.

Foto: Willi Weber / ProSieben

Berlin.  Es waren große Fußstapfen, in die TV-Koch Steffen Henssler da vor einem Jahr trat: Als Nachfolger von Allround-Entertainer Stefan Raab übernahm er die ProSieben-Show „Schlag den Raab“, die fortan als „Schlag den Henssler“ am Samstagabend unterhalten wollte. Allein: Beim Publikum wollte die erneuerte Spielshow nicht so recht zünden.

Nun zog der 45-Jährige offenbar die Notbremse. Wie ProSieben am Dienstag mitteilte, habe er nach „Schlag den Henssler“ am vergangenen Wochenende entschieden, dass diese Ausgabe die letzte für ihn gewesen sein soll.

So begründet Steffen Henssler seinen Abschied

„Mir war von Anfang an klar, dass es kein Spaziergang wird, diese Sendung zu übernehmen“, wird Henssler in der Mitteilung zitiert. „Ich habe alles gegeben, aber man braucht nicht lange um den heißen Brei herumzureden: Der Zuschauer will mich in dieser Rolle nicht sehen und das muss man einfach akzeptieren. Und deswegen heißt es jetzt: Mund abwischen und ab ins nächste Abenteuer.“

ProSieben-Senderchef Daniel Rosemann sagte: „Fernsehen bedeutet ständige Veränderung – für Künstler, für Sender und für Shows. Wir respektieren Steffen Hensslers Wunsch, einen nächsten Schritt zu gehen und bedanken uns bei ihm herzlich für eine gute gemeinsame Zeit.“

„Schlag den Henssler“ im Quoten-Tief

Die letzte Folge von „Schlag den Henssler“ markierte einen neuen Quoten-Tiefstand. Gerade einmal 7,9 Prozent der 14- bis 49-Jährigen wollten die Show am vergangenen Samstag sehen. Das entspricht 0,57 Millionen Zuschauern. Bei der ersten Folge schalteten dagegen noch gut 16 Prozent der Zuschauer ein.

(cho)