TV-Krimi

„Tatort“ Dresden: Was es mit den „Vogeljägern“ auf sich hat

Im „Tatort“ werden beim Online-Dating männliche Nutzer betrogen. Sie wollen sich rächen. Gibt es die „Vogeljäger“ auch in der Realität?

Ein vermummtes Mitglied der „Vogeljäger“ bedroht die Mitbewohnerin der getöteten Studentin Doro Meisner.

Ein vermummtes Mitglied der „Vogeljäger“ bedroht die Mitbewohnerin der getöteten Studentin Doro Meisner.

Foto: MDR/HA Kommunikation / MDR/Wiedemann & Berg/Daniela Incoronato

Berlin.  Im Dresdener „Tatort: Wer jetzt allein ist“ wird die junge Studentin Doro Meisner getötet. Offenbar ein Racheakt einer verschmähten Online-Liebe. Schnell finden die beiden Ermittlerinnen Henni Sieland und Karin Gorniak heraus: Das Opfer wurde von einer Gruppe Männern verfolgt, die sogenannten „Vogeljäger“.

Aber gibt es die Gruppe wirklich? Handelt es sich um eine kriminelle Vereinigung oder ähnliches, die auch in der Realität auf Online-Dating-Portalen Angst und Schrecken unter Frauen verbreitet?

Enttäuschte Männer als „Vogeljäger“

Die „Vogeljäger“ im aktuellen „Tatort“ sind reine Fiktion. Der Name ergibt sich aus dem Nickname, den sich Doro Meisner auf dem ebenfalls fiktiven Onlne-Portal Love Tender gegeben hat: „Birdy“.

Enttäuschte Männer, die glauben, von Doro zuächst die große Liebe vorgespielt bekommen zu haben und dann um viel Geld betrogen worden zu sein, rotten sich zusammen. Sie bedrohen die Studentin, stellen ihr nach und verfolgen sie. Offenbar geht einer der Männer noch weiter – und bringt sie um.

Für Henni Sieland und Karin Gorniak beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Denn plötzlich wird auch Doros WG-Mitbewohnerin Laura Nix bedroht. Es gilt, Doros Mörder innerhalb von fünf Tagen zu finden.