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Nach Shitstorm: Nun spricht „Wer wird Millionär?“-Kandidatin

Kandidatin Laura Brodda polarisierte bei „Wer wird Millionär?“. Nun meldet sie sich selbst zu Wort und spricht über ihren Auftritt.

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Berlin.  Die „Wer wird Millionär?“ schaffte es am Montag auf den Rate-Stuhl. Die Fashion-Bloggerin löste mit ihrem Auftritt im Netz einen wahren Shitstorm aus. Viele waren froh, als die Sendung mit der quasselnden Kandidatin endlich zu Ende war. Doch was sagt eigentlich Laura Brodda selbst zu ihrem Auftritt?

„Ich fühle mich tatsächlich sehr wohl dabei zu polarisieren. Es wäre doch langweilig immer und überall ‚everybody’s darling‘ zu sein“, sagte die 30-Jährige der „Bild“-Zeitung. Sie sei auch privat zu 100 Prozent so, wie es in der Sendung rübergekommen sei: quirlig und nicht auf den Mund gefallen.

Zu den Hasskommentaren im Netz will sie generell nichts sagen, denn als Kritik hätte man nur einen Teil der Aussagen bezeichnen können.

Viel wichtiger sei ihr ohnehin, dass ihre Freunde und Familie hinter ihr stehen. „Sie kennen mich und wissen: Genau so ist sie eben, die Brodda, und genau deshalb mögen wir sie.“ Dass unbekannte Personen sie anhand eines ersten Eindrucks verurteilen, sei da nebensächlich.

Laura Brodda eckt gerne an

Ihre Aussagen in der Sendung bereut sie deshalb auch nicht. „Ich stehe immer zu dem, was ich sage und tue. Wenn einige Aussagen verallgemeinert und zig Mal umgedreht werden, kann ich das nicht ändern. Ich denke es ist völlig normal, in dieser Situation aufgeregt zu sein und da feuert man auch einfach mal schneller etwas ab, als man das für gewöhnlich tut“, sagte Brodda.

Die Mainzerin eckt gerne an – und das würde sie auch als Moderatorin. Denn genau das ist ihr Traumberuf, wie sie bereits in der Sendung sagte. Nur zu gerne hätte sie Günther Jauchs Platz eingenommen.

„Wenn ich auf dem Moderations-Stuhl sitzen würde, wäre die Sendung sicherlich um einiges lauter, impulsiver und würde deutlich mehr anecken. Es gibt ja auch nicht nur die eine Sendung, für die man einen Moderator benötigt. Vielleicht passt genau meine Art ja in ein anderes Format. Ich bin da für alles offen!“, verkündete sie im „Bild“-Gespräch.

Und falls es mit der Moderationskarriere doch nicht klappt, bleibt ihr ja immer noch der Mode-Blog und ihr Instagram-Account... (jei)