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Was Tatjana Gsell von der „Bla-Bla-Gesellschaft“ hält

Tag vier im Dschungel: Matthias zeigt, dass er Prüfungen doch durchziehen kann. Jenny hadert mit ihrem Schicksal – und dem eigenen IQ.

Von Fabian Hartmann
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Berlin.  Das Leben kann grausam sein. Heute noch ein Star, morgen schon wieder abgemeldet. Da helfen auch die besten Implantate nichts. „Ich war die meistfotografierte Frau Deutschlands“, sagt Tatjana Gsell über sich selber. Und heute? „In dieser Bla-Bla-Gesellschaft hast du keine Freunde, alles verlogen.“

Ach, Tatjana. Für die eigenen Skandale und Fehltritte ist das Ex-Escort-Girl schon selber verantwortlich. Aber immerhin: Als C-Promi ist sie bekannter als so manch anderer Bewohner des RTL-Dschungelcamps.

Die größte Portion Selbstmitleid

Schon mal den Namen Jenny Frankhauser gehört? Nein? So geht es vielen. Die Schwester von Daniela Katzenberger versuchte bisher vergeblich, ihre Bekanntheit zu steigern.

„Ich hab’ einen eigenen Online-Shop, ich hab’ YouTube und eine Club-Tour, es läuft alles“, jammert sie. Und trotz ihrer 70.000 Follower bei Instagram gilt sie noch immer als erfolglos. Und dumm. Selbst die anderen Camp-Bewohner halten sie – vorsichtig ausgedrückt – nicht für die hellste Kerze auf der Torte. „Vielleicht bin ich ja ein Niemand“, seufzt sie.

Gut, dass Natascha Ochsenknecht Trost spendete. Die Ex von Schauspieler Uwe Ochsenknecht weiß, wie es ist, im Schatten einer anderen Person zu stehen. Immerhin etwas, das verbindet.

Das Comeback des Tages

Viel mehr Grund zum Jammern hätte dagegen Matthias. Die Zuschauer haben sich voll auf den 34-Jährigen eingeschossen. „Ich bin der Depp. Ich könnte jetzt schon kotzen“, grummelte er, als er wieder zur Prüfung antreten musste. Diesmal sollte er sich durch vier Räume voller Würmer, Innereien und Insekten wühlen. Und immerhin: Fünf Sterne sammelte er für sein Team. Ein gelungenes Comeback, gerade nach der peinlichen Performance am Vortag. Da verweigerte er noch die Dschungelprüfung.

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Die erste Lästerattacke

Mit dem Erfolg ging’s zurück ins Camp. Und dort wurde erstmal gelästert. Matthias und Tatjana zogen über Jenny und Kattia her. „Die nerven mich, alle zwei“, sagte Matthias. „Die gehen mir so auf den Zeiger“. Bei Tatjana Gsell rannte er damit offene Türen ein. „Und wie die immer reden“, stänkerte sie. Ob das so gut bei den Zuschauern ankam? Zumindest Matthias wurde prompt in die nächste Dschungelprüfung gewählt.

Der ehrlichste Moment

Auch Männer müssen mal auf die Tränendrüse drücken. Sydney Youngblood jedenfalls macht aus seinen Gefühlen kein Geheimnis. „Ich brauche meinen Schatz, mein Baby“, stammelte er in die Kamera. Doch abbrechen wollte er nicht – noch nicht. „Ich bleibe“, verkündete er den anderen Kandidaten. Er sei nämlich keine Memme. Sondern nur ein Mann, der Gefühle hat. Und eben seine Frau vermisst. So viel Ehrlichkeit kommt gut an. Schlagersängerin Tina York lag ihm in den Armen. „Du bist einer der Liebsten, du kannst nicht gehen“, sagte sie, den Tränen nahe.

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Und der sensible Sydney muss zumindest nicht befürchten, bald in die nächste Dschungelprüfung gewählt zu werden. Zumindest nicht, so lange Matthias noch im Camp ist.