Gehälter

BBC soll zu Vorwurf ungleicher Bezahlung befragt werden

Die Kündigung einer Journalistin hat Konsequenzen für die BBC. Die britische Rundfunkanstalt soll Auskunft zu Gehaltsrichtlinien geben.

Eine Journalistin hat der BBC vorgewofen, Männer und Frauen ungleich zu bezahlen. Daraufhin kündigte sie ihren Job.

Eine Journalistin hat der BBC vorgewofen, Männer und Frauen ungleich zu bezahlen. Daraufhin kündigte sie ihren Job.

Foto: Frank Augstein / dpa

London.  Nach dem Vorwurf von ungleicher Bezahlung von Männern und Frauen will Großbritanniens Gleichstellungsbehörde die BBC befragen. Die bisherige BBC-Bürochefin in China,

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Die britische öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt soll nun zu ihren Gehaltsrichtlinien und zum konkreten Fall Auskunft geben, teilte die zuständige Kommission der Regierung am späten Montagabend mit. „Wir werden auf Basis dieser Informationen prüfen, ob weiterer Handlungsbedarf besteht.“

Kritik: Doppelter Lohn für Männer in gleicher Position

Gracie hatte in einem offenen Brief kritisiert, dass Männer in gleichen Positionen mindestens 50 Prozent mehr Lohn bekämen. Sie forderte die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt auf, „das Problem einzugestehen, sich dafür zu entschuldigen und eine gleichwertige, faire und transparente Vergütungsstruktur zu schaffen.“

Der Kommission seien „die Äußerungen von Carrie Gracie über unrechtmäßige Lohndiskriminierung bei der BBC bekannt“, erklärte die Behörde. (dpa)