Vox-Show

Darum gab es für Schultüte in „Höhle der Löwen“ keinen Deal

In „Die Höhle der Löwen“ stellten zwei Gründer eine neuartige Schultüte vor. Judith Williams war angetan. Nur das Investment lieb aus.

Johanna Kettner und Tobias Otto stellten in „Die Höhle der Löwen“ ihr Unternehmen „Der kleine Knick“ vor.

Johanna Kettner und Tobias Otto stellten in „Die Höhle der Löwen“ ihr Unternehmen „Der kleine Knick“ vor.

Foto: VOX / Bernd-Michael Maurer

Berlin.  Die Einschulung ist eines der wichtigsten Ereignisse im Leben eines Kindes. Da darf auch eine schöne und vor allem ausgefallene Schultüte nicht fehlen. Doch die Standardtüten sind meist einfallslos und die zum Selberbasteln zum Teil sehr umständlich. Das wollen die Gründer von „Der kleine Knick“ ändern. Sie stellten in „Die Höhle der Löwen“ am Dienstag ihr Unternehmen vor.

Die beiden Hamburger Tobias Otto (35) und Johanna Kettner (37), die selbst Eltern eines Sohnes sind, haben eine völlig neue Variante der Schultüte entwickelt: ein Model, dass sich auch aufstellen lässt. Diese speziellen Tüten gibt es beispielsweise als Dinosaurier, Einhorn oder Drachen. Für die Klassikliebhaber haben sie noch Schultüten in Pommes- oder Eistütenoptik im Angebot.

Harte Kritik von Frank Thelen

Für die Erweiterung ihres Sortiments benötigten die beiden Hamburger ein Investment von 50.000 Euro. Dafür wollten sie 20 Prozent ihrer Firmenanteile abgeben. Die schönen und vor allem praktischen Tüten, die man selbst zusammenfalten kann – ganz ohne Kleber – kamen bei den Löwen durchaus gut an. Nur das Geld saß bei ihnen nicht locker.

Vor allem Frank Thelen und Carsten Maschmeyer hatten einiges auszusetzen . Sie kritisierten den Firmennamen „Der kleine Knick“, der mit dem Produkt selbst nichts zutun hätte. Doch die Gründer hatten auch dafür eine Erklärung: Um dem Saisongeschäft entgegenzuwirken, planen sie noch eine ganze Linie für den Schulbereich. Thelen bemängelte sogar die Gründerqualitäten der beiden.

Viel Lob von Judith Williams

Nur Judith Williams sprang den zwei Unternehmern immer wieder zur Seite und machte sich für sie und ihr einzigartiges Produkt stark. Williams lobte vor allem die hochwertige Qualität der Schultüten. „Da müsste man gar nichts mehr dran ändern“, befand sie. Und dennoch musste das Gründer-Team die Heimreise am Ende ohne Deal antreten. Vor allem das Saisongeschäft sowie das noch nicht komplett ausgearbeitete Konzept hatte den Löwen einfach nicht geschmeckt.

Aber immerhin: Aufmerksamkeit für ihr Unternehmen ist ihnen nach diesem Auftritt trotzdem sicher.

TV: Mit diesen vier Regeln überlebt man die "Höhle der Löwen"