TV-Moderator

Reinhold Beckmann hört bei der ARD-„Sportschau“ auf

Reinhold Beckmann verlässt die Sportschau. Der langjährige Moderator sagt, dass er über diesen Schritt schon länger nachgedacht habe.

Reinhold Beckmann will sich in der Zukunft auf andere Projekte konzentrieren, zum Beispiel seine Reportagereihe.

Reinhold Beckmann will sich in der Zukunft auf andere Projekte konzentrieren, zum Beispiel seine Reportagereihe.

Foto: imago stock&people / imago/Stefan Zeitz

Hamburg.  Der Fernsehjournalist und Filmemacher Reinhold Beckmann (60) wird am Ende dieser Bundesliga-Saison die Moderation der „Sportschau“ in der ARD abgeben. In einem Interview mit dem „Hamburger Abendblatt“ sagte Beckmann: „Ich trage mich mit dem Gedanken schon seit ein, zwei Jahren. Für meine ARD-Reportagereihe bin ich seit Anfang 2014 fast pausenlos unterwegs, war im Nordirak, in Saudi-Arabien und in Jordanien, habe vieles gesehen und gelernt.“

Das seien Erfahrungen, die einen veränderten und die einen nachdenken ließen, wo man selbst künftig für sich Schwerpunkte setzen möchte. „Mich intensiv mit Menschen und Themen auseinanderzusetzen, das reizt mich sehr. Darauf möchte ich mich in Zukunft noch stärker konzentrieren. Und das verlangt eben Zeit“, sagte Beckmann.

Beckmann moderiert die Sportschau seit 2003

Beckmann moderiert die „Sportschau“ seit 2003, bereits von 1988 bis 1990 war er wiederholt für Sportsendungen wie „Sport im Westen“ im Einsatz. 1990 baute er für Pay-TV-Sender die Sportredaktion auf und leitete diese.

1992 wechselte Beckmann als Sportchef zu Sat1, wurde mit Formaten wie „ran“ und „ranissimo“ einer der bekanntesten deutschen Moderatoren. Nach seiner Rückkehr 1998 zur ARD wurde er Talkmaster, „Beckmann“ lief von 1999 bis 2014 mit 624 Sendungen mit insgesamt 2000 Gästen.

Beckmanns Reportagereihe geht weiter

Seine Reportagereihe #Beckmann setzt er ab dem 29. November mit einem Portrait des SPD-Parteichefs und Vize-Kanzlers Sigmar Gabriel fort. Am 6. Dezember geht es in der Reportagereihe um das Thema Spenden („Gutes tun und helfen, aber wie?“), am 13. Dezember um die etwa drei Millionen Türkeistämmigen in Deutschland („Welche Heimat? Deutsch-Türken in Almanya“, beide Sendungen ebenfalls in der ARD).

Dieser Artikel ist zuerst auf www.abendblatt.de erschienen.