Kultfilm

Vielversprechend – der erste Trailer zu „Trainspotting“ 2

Sie spritzen kein Heroin mehr, aber Chaos herrscht weiter bei Renton, Sick Boy und Co.: Der erste Trailer zu „Trainspotting“ 2 ist da.

Ewan McGregor, der in Trainspotting Mark Renton spielt, bei der Verleihung des Britannia Humanitarian Award im Oktober 2016.

Ewan McGregor, der in Trainspotting Mark Renton spielt, bei der Verleihung des Britannia Humanitarian Award im Oktober 2016.

Foto: DANNY MOLOSHOK / REUTERS

Berlin.  Aus diesem Ende konnte nur eine Fortsetzung folgen: Vier Heroin-Abhängige, der große Coup, der alle reich machen soll und einer, der am Ende allein mit dem Geld abhaut, um in ein bürgerliches Leben zu verschwinden.

Als „Trainspotting“ im Jahr 1996 erschien, war der schottische Film von Danny Boyle nach einer Vorlage des gleichnamigen Buches von Irvine Welsh ein Instant-Erfolg. Er hatte einen immensen Einfluss auf die britische Popkultur und spielte 72 Millionen Dollar an den Kinokassen weltweit ein, kostete dagegen nur 1,5 Millionen Pfund.

Der neue Cast ist der alte

Seit Monaten ist bekannt: Boyle plant eine Fortsetzung. Diese soll neun Jahre nach der Story des ersten Filmes spielen und kommt nun zwanzig Jahre später in die Kinos. Boyle sagte in einem Interview, er wollte, dass die Schauspieler merklich älter aussehen. Der Cast wird wie beim ersten Film aus Ewan McGregor, Ewen Bremner, Jonny Lee Miller und Robert Carlyle in den Hauptrollen bestehen. Mit 18 Millionen US-Dollar ist das Budget diesmal deutlich großzügiger bemessen.

Wann der Film in die britischen, amerikanischen und deutschen Kinos kommen wird, ist noch nicht genau bekannt. Ende Januar oder Anfang Februar 2017 gilt als wahrscheinlich, für Großbritannien dürfte es der 27.Januar sein.

Fortsetzung beruht auf Irvine Welshs „Porno“

Zur Freude aller „Trainspotting“-Fans ist von Sony ein erster Trailer zum Film veröffentlicht worden. Und der wirkt vielversprechend: Wie beim ersten Film scheint es hoch herzugehen in der Story um die vier (ehemaligen) Freunde: Drogen, Wetten, Sex, Chaos – die Fortsetzung, die erneut auf einer Buchvorlage von Welsh beruht („Porno“), zieht alle dramaturgischen Register.

Regisseur Danny Boyle soll sehr nervös gewesen sein vor dem Dreh, schließlich durfte die Fortsetzung auf keinen Fall hinter dem ersten Film zurückbleiben. Der Trailer jedenfalls lässt Gutes vermuten. (aba)