ARD-Nachrichten

Ingo Zamperoni präsentiert seine ersten „Tagesthemen“

Ingo Zamperoni hat sich gut auf seinen ersten Moderatoreneinsatz bei den „Tagesthemen“ vorbereitet. Doch eine Frage ist noch offen.

Der neue „Tagesthemen“-Moderator Ingo Zamperoni startet an diesem Montag als Hauptmoderator.

Der neue „Tagesthemen“-Moderator Ingo Zamperoni startet an diesem Montag als Hauptmoderator.

Foto: Daniel Bockwoldt / dpa

Hamburg.  Der neue Hauptmoderator der ARD-„Tagesthemen“, Ingo Zamperoni (42), hat schon für seinen ersten Einsatz am Montag geprobt. „Ich habe die freien Zeitfenster genutzt, um Bewegungen und Schritte auszuprobieren. Was für ein Timing brauche ich?“, sagte der bisherige ARD-Korrespondent in der US-Hauptstadt Washington.

Zamperoni hatte die Nachrichtensendung vor seinem USA-Einsatz schon vertretungsweise moderiert, kannte das im April 2014 in Betrieb genommene Studio aber noch nicht. Es hat eine etwa 18 Meter lange halbrund geformte Mediawand, über die Videos, Panoramabilder und Infografiken eingespielt werden.

Ein Schlusssatz fehlt noch

„Der Tisch ist zum Glück fahrbahr und geht rauf und runter“, so der 1,95 Meter große Moderator. Zamperoni moderiert die Nachrichtensendung im Wechsel mit Caren Miosga (47). Sie ist bereits seit 2007 dabei. Miosga wünschte ihrem neuem Kollegen per Twitter viel Glück.

Zamperonis Vorgänger ist Thomas Roth, der am 21. November 65 Jahre alt wird und sich in den Ruhestand verabschiedet hat.

Ob Zamperoni sich einen eigenen Schlusssatz ausgesucht hat, bleibt bis Montagabend noch offen. Seine Vorgänger Ulrich Wickert („eine geruhsame Nacht“), Tom Buhrow („Morgen ist ein neuer Tag.“) und Thomas Roth („Kommen Sie gut durch die Nacht!“) hatten sich stets mit demselben Satz verabschiedet. Auf Twitter scherzte das Tagesthemen-Team derweil über den Schlusssatz von Ingo Zamperoni. Kollegin Caren Miosga schlug vor, einen Computer als Zufallsgenerator zu nutzen.

Unter dem Hashtag #Schlusssatz finden sich auf Twitter noch eine Reihe weiterer Vorschläge, manche eher boshaft wie: „Schlafen Sie gut – wenn das nicht schon geschehen ist!“ Ein anderer lehnt sich an „Star Wars“ und ein berühmtes Filmzitat an: „Möge die Nacht mit Ihnen sein.“

Wieder andere Nutzer setzten auf Reime, etwa „Mehr, wenn ihr mich wiederseht – ihr müsst unbedingt gucken, wie es weitergeht!“ oder nach ähnlichem Schema: „Ich freu mich, Sie morgen wiederzusehen, möge die Zeit bis dahin schnell vergehen.“ Eine Initiative für Zahngesundheit empfiehlt als Schlusssatz pädagogisch wertvoll: „Zähneputzen nicht vergessen!“ (dpa)