Sat1-Show

Big Brother: Mario Basler prügelt auf Edona ein

Mario Basler knüppelte versehentlich aufs falsche Ziel, eine Kandidatin ruft den Arzt: Das waren die Höhepunkte bei Promi Big Brother.

Mario Basler bei Promi Big Broher: In der Sat1-Show schlug der Ex-Fußballer versehentlich auf die Gegenspielerin Edona Jemes ein.

Mario Basler bei Promi Big Broher: In der Sat1-Show schlug der Ex-Fußballer versehentlich auf die Gegenspielerin Edona Jemes ein.

Foto: Sascha Steinbach / Getty Images

Köln.  Wie muss es den Autoren von „Schwiegertochter gesucht“ am Sonntagabend in den Fingern gejuckt haben! Prügelnde Prolls und putzende Protzprinzen dürften den Alliterations-Affinen doch die Tränen in die Augen getrieben haben. Was hätten sie sich austoben können in der jüngsten Folge von Promi Big Brother!

Noch mehr zu tun dürften allerdings Psychologen und Verhaltensforscher gehabt haben. Denn langsam wird klar: So langweilig das Container-Leben in den vergangenen Tagen dahin dümpelte – jetzt fängt’s an zu brodeln. Die Nerven liegen blank, Masken fallen – und legen offenen Hass frei.

Die brutalste Attacke

Wir müssen Mario Basler glauben, dass er tatsächlich nichts gesehen hat. Im Duell mussten er und Isa Jank gemeinsam gegen das Team Edona James und Prinz Marcus antreten. Basler hatte die Augen verbunden und musste auf Anweisung seiner Teamkollegin bunte Farb-Ballons mit einem Knüppel zum Platzen bringen. Im Laufe des Spiels verlor er allerdings kurz die Orientierung – und schlug auf Edona James ein, die am Spielfeldrand stand.

Die Frage ist allerdings: Was hätte er gemacht, wenn er doch etwas gesehen hätte? Schließlich trug er seinen Hass gegen die Ex-Prostituierte offen zur Schau. Wenn sie nach einem Unfall im Straßengraben läge, er würde vorbeifahren, tönte er im Garten des Luxusbereiches. Hintergrund seiner Antipathie ist ein Sex-Skandal, in den Edona James und ein Basler-Kumpel sowie ebenfalls der Ex-Fußballer involviert waren. „Kassier’ das Geld und halt’s Maul!“ So der Rat Baslers an alle Prostituierten im Lande.

Die hypochondrischste „Psychohonderin“

Wir erinnern uns noch gut an die kreative Wortschöpfung von Edona James, die ihre Mit-Kandidatin Jessica Paszka („Der Bachelor“) als „Psychochonderin“ bezeichnete. Das seien Menschen, die immer etwas haben, jammerte sie zum Staffel-Auftakt. Jetzt hat sie selbst was. Die Attacke von Mario Basler ist offenbar nicht spurlos an ihr vorbei gegangen. Sie blute, sagte sie immer wieder – und hielt ihre Hände in die Kamera. Nichts zu sehen. Und ihre Wange sei ganz dick. Da habe Mario Basler besonders hart zugeschlagen. Sie verlangte nach einer ärztlichen Behandlung, drohte wiederholt, die Sendung zu verlassen. „Es geht hier um meine Gesundheit, ich blute nicht umsonst.“ Drama, Baby. Ganz großes Drama.

Der blindeste Aktionismus

Marcus Puffprinz von Anhalt musste bekanntlich in der ersten Folge in die Kanalisation ziehen. Er mag peinliche Klamotten statt feiner Maßanzüge tragen. Aber man müsse sich deswegen ja nicht gleich gehen lassen. Der Mann, der im wahren Leben mit Sicherheit andere für sich putzen lässt, griff zum Schwamm. Will da jemand zeigen, dass er auch ganz bodenständig das Bad schrubben kann? Oder erträgt er das Elend der Kanalisation tatsächlich nicht? Wie lange hält er wohl noch ohne Schampus aus? Die Nerven scheinen schließlich auch bei ihm zu flattern, zumindest bringt auch ihn das Gezicke und Geplärre von Edona James auf die Palme. Das Letzte, was der Zuschauer an diesem Abend vom Prinzen zu sehen bekam, war ein handfester Streit mit der vollbusigen Blondine.

Die tränenreichste Ehebeichte

Er sei ein Gentleman. Er habe sie ins Theater mitgenommen, sei mit ihr tanzen gegangen. „Irgendwann sieht man dann die Falten nicht mehr.“ Cathy Lugner beschrieb besonders blumig, was sie an ihrem Mann, den fast 60 Jahre älteren Wiener Baulöwen Richard „Mörtel“ Lugner, findet. Doch das familiäre Lugner-Umfeld, das sei gar nicht gut zu ihr. Da sei „kein respektvoller Umgang“, erzählte Cathy ihren Mit-Kandidaten, sprach von „Psychoterror“. Mario Basler riet ihr dann, aufzupassen. Damit sie nicht kaputt gehe. Und schwupps – flossen die Tränen. Natascha Ochsenknecht: „Du bist ‘ne starke Frau, Mann.“

Die witzigste Pointe von Co-Moderatorin Désirée Nick

Gab’s nicht. Wirklich nicht!

Die lustigste Modesünde

Es ist schon recht putzig, was sich Isa Jank ausgedacht hat, um nicht nackt oder in Badeklamotten duschen zu müssen. Sie schlüpfte kurzerhand in ein Regencape. Und wusch sich darunter. Erinnert sich noch jemand an die Umhänge, die Frodo und Sam in „Der Herr der Ringe“ von den Elben bekamen? Die sie schützen sollten gegen die bösen Blicke der Orks? So in etwa sah auch Isa Jank aus, die sich, um das Hobbit-Bild perfekt zu machen, dann auch noch die Zehen rasierte.

Schade: Ab sofort will die Schauspielerin im Container nicht mehr duschen. Das Soap-Biest musste nämlich in die Kanalisation ziehen. Und da will Eso-Isa, die kurz vor dem Umzug noch Ben Tewaag dafür maßregelte, nicht nett mit den Pflanzen gesprochen zu haben, jetzt „so bleiben wie sie ist“. Hoffentlich hat Edona James das nicht gehört. Ist sie doch gerade erst die angeblich stinkende Jessica durch deren Umzug in die Luxus-Welt losgeworden.