Zwischenfall

ZDF musste aus Rio für 14 Minuten vom Sender gehen

„Das ist ein sehr abruptes Ende“, sagte Moderatorin Kathrin Müller-Hohenstein: Das ZDF musste die Rio-Übertragung in der Nacht stoppen.

Kathrin Müller-Hohenstein musste sich in der Nacht zum Montag abrupt von den Zuschauern verabschieden: Feueralarm! Das Foto entstand bei einer Pressekonferenz.

Kathrin Müller-Hohenstein musste sich in der Nacht zum Montag abrupt von den Zuschauern verabschieden: Feueralarm! Das Foto entstand bei einer Pressekonferenz.

Foto: Lukas Schulze / dpa

Mainz/Rio.  Das ZDF hat in der Nacht zum Montag wegen eines Feueralarms im Internationalen Sendezentrum in Rio de Janeiro seine Live-Berichterstattung von den Olympischen Spielen für rund 15 Minuten unterbrochen. Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein verabschiedete sich um kurz vor 1.30 Uhr von den Zuschauern des ZDF-Hauptprogramms mit den Worten: „Das ist ein sehr abruptes Ende, aber gerade eben nicht zu ändern.“ Kurze Zeit später stellte sich der Vorfall als falscher Alarm heraus.

Der Alarm habe alle TV-Anstalten im Sendezentrums betroffen. Das ZDF habe seine Regie räumen müssen, teilte der Sender bei Twitter mit. In den Internet-Livestreams konnten die Zuschauer die sportlichen Ereignisse weiter verfolgen.

Müller-Hohenstein äußerte sich erleichtert, als sie wieder auf dem Bildschirm zu sehen war: „Wenn so eine Meldung kommt, dann ist man in Zeiten wie diesen natürlich übervorsichtig.“

ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz erklärte via Twitter, die Sicherheit der Mitarbeiter sei wichtiger gewesen als die Fortsetzung der Berichterstattung. (epd)