Fernsehen

„Tatort“ aus Münster holt besten Marktanteil seit 1993

Angesichts des sonnigen Maiwetters hatten die „Tatort“-Ermittler Thiel und Börne schweres Spiel. Trotzdem kann die ARD zufrieden sein.

Szene aus „Ein Fuß kommt selten allein“: Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, l) beobachtet Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) und Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Großmann) beim Tanzen.

Szene aus „Ein Fuß kommt selten allein“: Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl, l) beobachtet Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) und Staatsanwältin Wilhelmine Klemm (Mechthild Großmann) beim Tanzen.

Foto: WDR/Martin Menke / dpa

Köln.  Freude bei der ARD: Der Münsteraner „Tatort“ erzielte am Sonntag einen Marktanteil von 37,1 Prozent. Es war nach Angaben der ARD-Programmdirektion der höchste Marktanteil für den „Tatort“ seit dem 26. September 1993. Damals dem Hamburger Duo Paul Stoever (Manfred Krug) und Peter Brockmöller (Charles Braunes) ein Wert von 39, 3 Prozent gelungen. Beliebt war der Münsteraner Krimi auch bei der jungen Zielgruppe: 31,9 Prozent der Zuschauer entschieden sich dafür.

Im „Tatort“ aus Münster „Ein Fuß kommt selten allein“ ermittelt das Duo Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) und Frank Thiel (Axel Prahl) im Falle einer ermordeten Tänzerin. Wie gewohnt und von den Zuschauern geschätzt, brillieren die beiden durch doppelbödige Witze – gerne auf Kosten des anderen.

Einen Wermutstropfen gibt es für die ARD allerdings: Wegen des sonnigen Maiwetters verbrachten viele Deutsche den Abend lieber vor dem Grill als vor dem Fernseher. Mit 12, 69 Millionen „Tatort“-Zuschauern reichte es daher nicht für einen neuen Rekord. (she/dpa)