Schmähgedicht

Jan Böhmermann schweigt in TV-Show über Erdogan-Ärger

Nach dem Erdogan-Schmähgedicht hielt sich Jan Böhmermann beim „Neo Magazin Royale“ zurück. Er denkt aber über neue Perspektiven nach.

In der ersten Sendung nach dem Skandal um sein Schmähgedicht blieb es beim „Neo Magazin Royale“ ruhig – zumindest was den türkischen Präsidenten Erdogan anging.

In der ersten Sendung nach dem Skandal um sein Schmähgedicht blieb es beim „Neo Magazin Royale“ ruhig – zumindest was den türkischen Präsidenten Erdogan anging.

Foto: Ben Knabe / dpa

Berlin.  Fernsehsatiriker Jan Böhmermann hat sich in der am Donnerstag erschienenen neuen Ausgabe seines „Neo Magazin Royale“ Witze über den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan verkniffen. An einigen Anspielungen ließ es der Moderator aber dann doch nicht fehlen. Mit seinem Sidekick Ralf Kabelka unterhielt er sich über neue berufliche Perspektiven. Vielleicht mal ein Wechsel in die Privatwirtschaft? „Ich überleg mir gerade, mich beruflich mal umzugucken ...“, sagte Böhmermann und stellte sein neues Label „Böhmer-wohnen.de“ vor.

In dieser Woche hatte die Staatsanwaltschaft Mainz Ermittlungen gegen den 35-Jährigen aufgenommen, weil er in der Woche zuvor ein Schmähgedicht über Erdogan vorgetragen hatte, das zahlreiche Begriffen enthielt, die unter die Gürtellinie zielten. Allerdings, wie Böhmermann einschränkend betonte, um zu zeigen, was in Deutschland nicht erlaubt sei. (dpa)