Dschungelcamp

Das macht Sophia Wollersheim zur Dschungelprinzessin

Sophia Wollersheim ist die Überraschung im Dschungelcamp. Sie hat es genau wie Menderes bis ins Finale geschafft – und das verdient.

Von Janna Eiserbeck
Sophia Wollersheim überraschte im Camp mit Optik und Köpfchen.

Sophia Wollersheim überraschte im Camp mit Optik und Köpfchen.

Foto: RTL

Berlin.  Sehr blond und sehr vollbusig. Mit diesen Attributen lässt sich Sophia Wollersheim treffend beschreiben – zumindest vor ihrem Einzug ins Dschungelcamp. Dort zeigt sie nämlich aktuell, dass sie durchaus noch mehr zu bieten hat. Vor allem Menschlichkeit und Selbstironie.

Die 28-Jährige wurde von vielen Dschungelcamp-Fans vor dem Einzug lediglich belächelt. Die meisten fragten sich: Wer ist das überhaupt? Denn Sophia wurde vor allem durch eins bekannt: ihren Nachnamen. Diesen hat sie ihrem Ehemann Bert Wollersheim zu verdanken. Der 64-jährige Bordell-Besitzer aus Düsseldorf ehelichte die gebürtige Berlinerin im November 2010 und ermöglichte ihr damit einen völlig neuen Lebensstil.

Ihr ganz „normales“ Leben an der Seite des Rotlichtkönigs wurde auch mit der Kamera begleitet und in der Doku-Serie „Die Wollersheims – Eine schrecklich nette Familie“ auf RTL II präsentiert. Dass andere Menschen an ihrem Leben teilhaben, stört sie also nicht – beste Voraussetzungen für die Zeit im australischen Urwald.

Sophia zeigte sich authentisch

Nichtsdestotrotz hatten die Zuschauer Sophia zuvor nur als die zickige, dumme Blondine im Kopf. Aber sie bewies der TV-Nation das Gegenteil. Klar, auch bei Sophia Wollersheim brannten hin und wieder die Sicherungen durch. Dann wurde auch mal gezickt und gelästert. Aber die meiste Zeit konnte sie eher mit Einfühlungsvermögen, Menschlichkeit, Selbstironie und qualifizierten Aussagen zu allen möglichen Themen punkten. Kurzum: Sie blieb authentisch. Da verzieh man ihr auch, dass sie sich ähnlich wie Nathalie Volk gerne der Körperpflege hingab – aber davon hatte das Publikum ja auch was.

Außerdem nahm sie kein Blatt vor den Mund und fragte immer ohne Hemmungen ganz direkt nach – egal was, egal bei wem, egal wann.

Ihre Motivation für die Teilnahme am Camp lautete, „den ‚Mensch Sophia‘ zeigen“, wie sie im Interview mit RTL sagte. „Die Leute sehen ja immer nur die äußere Fassade.“ In den mehr als zwei Wochen Dschungel hat sie ihr Ziel definitiv erreicht und sicher einen Großteil der Kritiker zum Schweigen gebracht.