TV-Serie

„Homeland“ verabschiedet sich endgültig aus Berlin

Die sechste Staffel „Homeland“ wird wieder in den USA spielen. Der Showtime-Chef äußerte sich auch zu einem möglichen Ende der Serie.

Claire Danes in der Rolle der CIA-Agentin Carrie Mathison in der US-Serie "Homeland"

Claire Danes in der Rolle der CIA-Agentin Carrie Mathison in der US-Serie "Homeland"

Foto: David Bloomer / picture alliance / AP Photo

Ende November 2015 war Schluss: Nach 138 Drehtagen waren die Arbeiten für die US-Thrillerserie „Homeland“ in Berlin zu Ende gegangen. Fast die gesamte fünfte Staffel des Erfolgsformats spielte in der Hauptstadt – und dabei wird es auch bleiben.

Wie David Nevins, TV-Produzent und Chef des Senders Showtime, am Dienstag in Pasadena mitteilte, wird die sechste Staffel von „Homeland“ wieder in den USA, genauer in New York gedreht. „Die Geschichte wird nicht für immer dort bleiben“, sagte er. „Aber es gab ein großes Interesse, die Geschichte jetzt im Inland spielen zu lassen.“

Mehr als 100 Drehorte in Berlin und Brandenburg

Worum es in der neuen Staffel um die Agentin Carrie Mathison (Claire Danes) gehen wird, verriet Nevens nicht – weil er selbst noch keine Ahnung von der Handlung habe, wie er betonte. Die Serie mit der nächsten Staffel zu beenden, sei aber nicht geplant. „Homeland“-Fans können also aufatmen.

Bei den Dreharbeiten in der Region Berlin-Brandenburg waren mehr als 500 deutsche Mitarbeiter und zahlreiche Dienstleister beteiligt. Die Produktion entstand an 100 Drehorten in Berlin und Brandenburg, darunter Potsdam, Nauen, Luckau, Falkensee und Schönefeld.

( pau )