Krimi

So sieht „Bild“-Chef Kai Diekmann als Leiche im „Tatort“ aus

Am Sonntag läuft der „Tatort“ mit Maria Furtwängler. Als Leiche bekommen die Zuschauer „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann aufgetischt.

Am Sonntag, 22. November, in der ARD: Maria Furtwängler und „Bild“-Chef Kai Diekmann als Leiche.

Am Sonntag, 22. November, in der ARD: Maria Furtwängler und „Bild“-Chef Kai Diekmann als Leiche.

Foto: Christian Langbehn

Berlin.  Der scheidende Chefredakteur der „Bild“-Zeitung Kai Diekmann kann das Fotografieren auch auf dem Obduktionstisch nicht lassen: Bei den Dreharbeiten zum NDR-Tatort machte der 51-Jährige, der sein Amt als Chefredakteur bald abgibt, Selfies und teilte diese mit seinen Followern bei Twitter.

Dass die Zuschauer Diekmann nun schon an diesen Sonntag – zumindest ein paar Sekunden – als Leiche sehen, liegt an den besonderen Umständen: Der Sender hat sich wegen der Terroranschläge in Paris dazu entschlossen, den ursprünglich angesetzten Tatort mit Til Schweiger und Helene Fischer zu verschieben. Der Grund: In der Folge geht es um einen terroristischen Angriff.

Nun also Diekmann, der eigentlich erst im Januar zu sehen sein sollte. In der Krimi-Folge mit Maria Furtwängler als Kommissarin Charlotte Lindholm liegt er mit aufgestemmten Brustkorb auf einem Seziertisch im Obduktionsraum. Auf den Fotos vom Dreh albern Furtwängler und Diekmann herum. Die Schauspielerin lächelt in die Kamera, während der „Bild“-Herausgeber in spe, sich selbst fotografiert. Und auf Twitter verkündet er eine Exklusiv-Nachricht: „Das 1. Foto vom #Tatort - verdammt blutige Angelegenheit! Vor allem aus meiner Perspektive“.

Der Hannoveraner Tatort „Spielverderber“ (Regie: Grimme-Preisträger Hartmut Schoen) erzählt die Geschichte eines Bundeswehr-Soldaten, dessen Ex-Frau tot aufgefunden wird. Schnell gerät der Soldat der Toten in den Fokus der Ermittler. (ls)