TV-Sendung

Keine neue Spur auf Armanis Mörder nach „Aktenzeichen XY“

Der Fall des ermordeten Armani bleibt auch nach der Ausstrahlung von „Aktenzeichen XY“ ungelöst. Hinweise führen jedoch ins Internet.

Die 500. Folge „Aktenzeichen XY“ hat die Ermittler auf keine heiße Spur im Fall des ermordeten Jungen Armani gebracht

Die 500. Folge „Aktenzeichen XY“ hat die Ermittler auf keine heiße Spur im Fall des ermordeten Jungen Armani gebracht

Foto: Patrick Seeger / dpa

Freiburg.  Auf der Suche nach dem Mörder des achtjährigen Armani hat die Jubiläumsausgabe der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY – ungelöst“ zunächst nicht die entscheidende Spur geliefert. Die Polizei habe aber rund 20 neue Hinweise erhalten, teilte sie am Donnerstag mit. Diesen werde nun nachgegangen.

Zu dem Fall habe es mehrere Anrufe von Fernsehzuschauern gegeben, der rasche Ermittlungserfolg blieb aber aus. Die Frage nach dem oder den Tätern und dem Motiv sei weiter offen. Die ZDF-Sendung hatte den ungeklärten Mordfall am Mittwochabend erneut ausführlich vorgestellt. Armanis Leiche war am 21. Juli 2014 in einem Bach in Freiburg gefunden worden. Der Junge wurde von einem Unbekannten erwürgt.

Hinweise führen zu sozialen Netzwerken

Vor allem zu einem Fußball, den der Junge am Tag seines Verschwindens bei sich hatte, gingen Hinweise bei der Polizei ein. Zudem seien die Ermittler auf Äußerungen in einem sozialen Netzwerk hingewiesen worden, die möglicherweise mit dem Fall zu tun haben.

Am Abend vor dem Fund seiner Leiche war Armani zuletzt lebend gesehen worden. Die Polizei geht davon aus, dass der Achtjährige in einer Wohnung oder einem Fahrzeug getötet wurde und die Leiche dann zu dem Bach gefahren wurde.