TV-Comeback

Gottschalk will wieder „Wetten, dass..?“ moderieren

Thomas Gottschalk kann sich eine Rückkehr von „Wetten, dass..?“ vorstellen, auch mit ihm als Moderator. In einem Interview nennt er die Voraussetzungen.

Foto: Soeren Stache / dpa

Rückkehr durch die Hintertür? Nach dem Aus von „Wetten, dass..?“ kann sich Moderator Thomas Gottschalk ein Comeback der Show vorstellen, auch mit ihm als Moderator. Dem Radiosender „Hitradio Ö3“ sagte Gottschalk in der Sendung „Frühstück bei mir“: „Ein Comeback von 'Wetten, dass..?' einmal im Jahr ist für mich vorstellbar. Wenn man sagt, wir bekommen eine Gruppe von Menschen zusammen, die den Star-Anforderungen genügen und wenn man entsprechende Wetten hat und wenn man sagt: 'Das machen wir ganz bewusst als Nostalgieveranstaltung, weil es so schön war damals', ist es vorstellbar - auch mit mir als Moderator."

Dabei übte er auch leise Kritik an seinem Nachfolger Markus Lantz, unter dessen Moderation die Sendung einen langsamen Quotentod gestorben war. Lanz sei ein guter Interviewer, aber: "Ich behaupte, dass der Samstagabend nicht die Ebene ist, wo man große Interviews macht und ich muss die Leute nicht auf dem Sofa durch die Gegend fahren, damit ich sie dem Publikum und mir selber näherbringe. Was der Markus meiner Meinung nach falsch gemacht ist, dass er zu ambitioniert an die Sache herangegangen ist und das bekam dann eine Art von Beflissenheit - wenn Lang Lang kam, übte Markus eine Woche lang Klavier und spielte in der TV-Show mit ihm. Lang Lang machte dann, was völlig falsch ist, dem klavierspielenden Moderator Komplimente. Ich hingegen habe immer schlechter gespielt als ich wirklich kann, sodass die Distanz von mir zu dem Superstar viel größer ist. Für mich war der Moderator immer derjenige, der als Party-Gastgeber sagt: 'Wow was ihr alle könnt!'. Das ist ja das Unterhaltsame."

„Ich bin kein gebrochener Mann“

Gelassen geht Gottschalk mit seinem Scheitern in diversen TV-Formaten um: „Ich habe Gründe gehabt es zu tun und Gründe, warum es nicht funktioniert hat. Und nachdem ich die Dinge ohne Wehleidigkeit beobachte, bin ich kein gebrochener Mann. Scheitern gehört dazu.“

Offenbar plant Gottschalk dem Interview zufolge ein Comeback. Es gebe diverse Anfragen, er höre sich gewisse Ideen an und möchte dsarauf achten, „das das, was ich mache, live ist“. Er räumt ein: „Ich habe Gründe gehabt es zu tun und Gründe, warum es nicht funktioniert hat. Und nachdem ich die Dinge ohne Wehleidigkeit beobachte, bin ich kein gebrochener Mann. Scheitern gehört dazu.“

Auf der Straße frage man ihn mehrfach am Tag, wann er wieder ins Fernsehen komme. „Deshalb will ich nicht zu früh aufhören - nur weil manche meinen, ich wäre nicht mehr so hip wie ich immer war.“