Hollywoodfilm

Independence Day 2: Staplerfahrer stoppt Alien-Invasion

Der Trailer zu Independence Day 2 bringt altbekannte und neue Charaktere zurück. Aber die wichtigsten Figuren sind gar nicht dabei.

Independence Day: Resurgence

Independence Day: Resurgence

Foto: 20th Century Fox / BM

Berlin.  Roland Emmerich hat mit dem Film Independence Day aus dem Jahr 1996 nicht nur einen Klassiker des Action-Kinos geschaffen, sondern auch einem damals jungen Schauspieler zum Durchbruch verholfen. Dass im Trailer zur Fortsetzung Independence Day: Resurgence (Wiederauferstehung, startet im Sommer 2016) vor allem altgediente Schauspieler gezeigt werden, macht den Film nicht weniger interessant.

Den ganzen Trailer über sind Versatzstücke einer Rede zu hören, die der fiktive US-Präsident Whitmore im ersten Teil von Independence Day gehalten hat. Darin beschwört er den Zusammenhalt der Menschheit im Kampf gegen die gemeinsame Bedrohung aus dem All. Zwischen der Rede aus dem Filmjahr 1996 und dem Jahr 2016, in dem der kommende Film spielt, liegen 20 Jahre. In diesen Jahren hat die Menschheit sich auf einen erneuten Angriff der Aliens vorbereitet. Die Menschheit hat seitdem zerstörte Monumente wiederaufgebaut, Alien-Technik in eigene Flugzeuge eingebaut und Siedlungen auf dem Mond, dem Mars und dem Mond Rhea nahe des Saturns errichtet.

Der Bart als filmisches Mittel

Während sich technologisch viel geändert hat, scheinen die handelnden Personen dieselben geblieben zu sein. So führt die Filmdatenbank imdb.com den Schauspieler Bill Pullman wieder als Präsidenten Thomas J. Whitmore auf und der Schauspieler Jeff Goldblum greift wieder als Wissenschaftler David Levinson in das Geschehen ein. Der Trailer weckt viele Erinnerungen an den ersten Film. Gleichzeitig macht er aber deutlich: seit dem Triumph über die hoch technisierten Aliens ist viel Zeit vergangen. Das filmische Mittel, dies zu zeigen ist der Bart. Den tragen gleich mehrere ältere Figuren. Doch weder mit noch ohne Bart sind die wichtigsten Figuren des ersten Filmes im Trailer zu sehen: weder der von Will Smith gespielte Pilot Steven Hiller, noch ein einziger lebendiger Alien sind zu sehen. Mit dem ersten Teil hatte Will Smith seinen Durchbruch Hollywood-Star gefeiert – vor allem tat er dies in einer eher ernsten Rolle. Statt der Figur Steven Hiller ist aber dessen Sohn, Dylan Hiller im Film zu sehen. Er wird von Jessie Usher gespielt.

Die Hoffnung der Menschheit scheint aber nicht nur auf dem Sohn des einstigen Alien-Bezwingers Hiller, sondern auf dem Gabelstaplerfahrer Jake Morrison zu liegen. Morrison war einst Pilot und wurde strafversetzt auf eine Mond-Basis. Wie die Filmseite kino.de schreibt, übernimmt die Rolle des lebensrettenden Lagerarbeiters Liam Hemsworth. Filmfans ahnen, dass Hemsworth während des Films nicht nur Paletten stapeln, sondern an der Weltrettung beteiligt sein wird. Hemsworth steht als Schauspieler für erfolgreiches Action-Kino, hatte er doch eine der zentralen Rollen in der „Die Tribute von Panem“-Reihe .

Auch mit dem Regisseur Roland Emmerich ist gute Action quasi garantiert. Doch offen ist, wie der Film die Zeit seit dem ersten Film aufarbeitet. Fest steht, dass sich ein weiterer Alien-Angriff andeutete, da die Außerirdischen kurz vor ihrer Niederlage ein Signal ins All aussendeten. Was seitdem geschehen ist, lässt sich auf der interaktiven Internetseite warof1996.com erfahren. Die Seite zum Film listet einzelne Daten und kurze Einspieler auf. Von dem Einbau der Alien-Technologie in die eigenen Waffensysteme bis zum Ausbau der Weltraumstationen, wird hier eine Chronik des Kampes gegen Aliens geschrieben. Der Trailer lässt hingegen viel mehr offen als die Kriegs-Chronik und liefert so einen Reiz, der die Filmfans ins Kino ziehen dürfte.