Filmfestival

Blaue Stunde und Italodisco: Partymarathon auf der Berlinale

Am ersten Wochenende der Berlinale ist bei den Promis Organisation und Durchhaltevermögen für den Partymarathon gefragt.

Berlin. Italodisco in der Botschaft, dieses Szenario hätte sich Luigi Mattiolo wahrscheinlich nicht träumen lassen, als er Ende 2018 seinen diplomatischen Posten in Berlin antrat. Da die Stadt aber auch Partymetropole und Gastgeber der Internationalen Filmfestspiele ist, fand sich der Römer am Freitagabend als Gastgeber der Festival Night von „Bunte“ und BMW wieder.

Unten: roter Teppich und Fotografenansturm. Oben: Musik von Eros Ramazotti und Gianna Nannini, Campari, Prosecco und Antipastibüffet. Sogar der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) ließ sich diesen Spaß nicht entgehen.

Babyfrei genommen hatten sich für den Anlass die jungen Eltern Eva Padberg, Sila Sahin, Anna Hofbauer und Marc Barthel sowie Tom Beck und Chryssanthi Kavazi. Natürlich falle die Feierei drei Monate nach der Geburt seines Sohnes etwas verhaltener aus, so Beck. Nicht mehr vom roten Teppich runter zu bekommen war Choreografin Nikeata Thompson, die sich mit Kollegen zum Selfie versammelte und Mariella Ahrens für das perfekte Partyfoto scherzhaft den Hintern versohlte.

Promis müssen Durchhaltevermögen haben

Das erste Berlinale-Wochenende erfordert für die Prominenten einiges an Durchhaltevermögen und Organisationstalent. Parallel dazu wurde im Museum für Kommunikation an der Leipziger Straße die Blue Hour der ARD gefeiert. Für Schauspieler wie Maria Furtwängler, Hannah Herzsprung, Felicitas Woll, Ludwig Trepte und Andrea Sawatzki ein Pflichttermin.

Ebenso wie die Party des Medienboards Berlin-Brandenburg, zu der Geschäftsführerin Kirsten Niehuus am Sonnabend ins Hotel „Ritz-Carlton“ am Potsdamer Platz eingeladen hatte. Selbst Filmschaffende wie Peter Simonischek, Kostja Ullmann, Volker Bruch und Paula Beer, die sich sonst beim Partyhopping zurückhalten, machten der Filmförderung ihre Aufwartung.

Sie habe am Freitag einen Tag ausgesetzt, verriet Jessica Schwarz. „Ich bin nächste Woche im Synchronstudio und muss fit sein. Meine Figur darf nicht verkatert sein.“ Die Medienboard-Party müsse aber sein. Ganz im Zen-Modus war „Sant Maik“-Hauptdarsteller Daniel Donskoy gekommen. „Ich habe lange gebraucht, um inneren Frieden zu finden. Den kann man immer gebrauchen – nicht nur während der Berlinale.“